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<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2013-05-18:/</id><title>Mixxed Greens</title><link rel="self" href="http://mixxedgreens.blog.de/feed/atom/posts/"/><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/"/><subtitle>Sustainable Lifestyle for a Sexy Earth</subtitle><generator version="1.0">MokoFeed</generator><updated>2013-05-18T16:33:12+02:00</updated><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-04-02:/2012/04/02/mal-13378272/</id><title>Ich bin dann mal weg...</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/04/02/mal-13378272/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-04-02T07:44:13+02:00</published><updated>2012-04-02T07:44:13+02:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Time to say goodbye, blog.de!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Normalerweise mag ich Abschiede nicht besonders, aber diesen speziellen Abschied habe ich lange herbeigesehnt. Heute verlasse ich blog.de mit zwei lachenden Augen und ziehe um auf eine neue, meine eigene Domain. Ein tolles Gefühl!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Ab sofort findet ihr mich also werbefrei und in zwei Sprachen auf &lt;a href="http://mixxedgreens.de/"&gt;www.mixxedgreens.de&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ich freue mich auf euren Besuch!&lt;br&gt;________________________________________&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Mixxed Greens goes English! Visit me at &lt;a href="http://mixxedgreens.de/"&gt;www.mixxedgreens.de&lt;/a&gt; and read about my cooking adventures, my thoughts on consumer goods and sustainability in English!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Looking forward to seeing you there!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/04/02/mal-13378272/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-03-28:/2012/03/28/mauerbluemchen-13324972/</id><title>Mauerblümchen...</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/28/mauerbluemchen-13324972/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-03-28T15:56:52+02:00</published><updated>2012-03-28T20:19:30+02:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Da soll mal noch einer sagen, Pflanzen seien nur was für Weicheier und kleine Mädchen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Im Gegenteil: Pflanzen sind so stark und cool, die wachsen einfach überall!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/193/6273193_a76b374caf_m.jpeg" alt="Mauerblümchen1"&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Auf der Mauer, auf der Lauer.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/195/6273195_d2978e388e_m.jpeg" alt="Mauerblümchen2"&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Dort, wo nie die Sonne scheint (aka neben den Mülltonnen im Innenhof).&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/200/6273200_f34582d7dc_m.jpeg" alt="Mauerblümchen3"&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Sie sind wirklich keine Kellerkinder. Deswegen wachsen sie lieber draußen - vorm Kellerfenster.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/205/6273205_ef7caf60e2_m.jpeg" alt="Mauerblümchen4"&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Denn sie sind die wahren Helden der Straße.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Herzlich Willkommen, Frühling!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;PS. Alle Bilder aus unserem Hinterhof.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/28/mauerbluemchen-13324972/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-03-27:/2012/03/27/you-beta-become-vegan-13315668/</id><title>You "beta" go vegan!</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/27/you-beta-become-vegan-13315668/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-03-27T10:26:07+02:00</published><updated>2012-03-27T10:26:43+02:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Sorry für diesen miesen Wortwitz, aber ich konnte gerade nicht anders.... &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/060lol.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Darf ich vorstellen: &lt;strong&gt;Das neue Mixxed Greens!&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/610/6270610_1ffbf6516b_m.jpeg" alt="Mixxedgreenslogo"&gt;&lt;br&gt;Seit letztem Wochenende sind wir nun ganz offiziell im Beta-Modus, d.h. wir schleifen noch die letzten Kanten ab, versuchen Einträge von blog.de auf die neue Domain umzuziehen und feilen noch ein wenig am endgültigen Design und Layout. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass ich dann pünktlich zum 1. April, quasi als Anti-Aprilscherz, die neue Seite offiziell der Öffentlichkeit zugänglich machen kann. Jawoll!!!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Was bietet euch das neue Mixxed Greens?&lt;br&gt;Zunächst einmal wird es übersichtlicher sein, da man die wichtigsten Kategorien, z.B. Rezepte oder alle Artikel zum Thema Nachhaltigkeit mit einem Klick übers Menü direkt ansteuern kann. &lt;br&gt;Außerdem wurden Projektkategorien angelegt, da sich nicht jeder für jedes kleine Fitzelchen meiner Hobbygärtnerei oder meiner Kochbuchsammlung interessiert. Wer aber Spaß dran hat, bekommt dann auf den Projektseiten eine Reihe zusätzlicher Informationen, die nicht auf der Hauptseite veröffentlicht werden.&lt;br&gt;Es wird keine nervige Blink-Werbung geben!!! Darüber freue ich mich ganz besonders!&lt;br&gt;Und ich habe mich auf der "Über Mich" Seite ein wenig ausgetobt und wer mich und meine Motivation für Mixxed Greens besser kennenlernen und verstehen will, kann sich dort informieren.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ein kleines Schmankerl ist die englische Seite, die es zusätzlich zur deutschen Seite geben wird. Bis ich allerdings die schönsten Artikel ins Englische übertragen habe, wird das wohl noch ein wenig dauern.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;So ein Neustart erfordert einiges an Mehrarbeit und da ich das Blog nur in meiner Freizeit betreibe, wird es eine Weile dauern, bis alle Inhalte umgezogen, umformatiert und umkategorisiert sind. Aber ich bin sicher, ihr habt dafür Verständnis!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Also merkt euch gut und ändert dann ab 1. April den Link zu meinem Blog in eurer Blogroll, euren Bookmarks oder aboniert den neuen RSS-Feed auf &lt;a href="http://www.mixxedgreens.de/"&gt;www.mixxedgreens.de&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ich freu mich!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/27/you-beta-become-vegan-13315668/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-03-20:/2012/03/20/go-green-go-grow-kresse-13230912/</id><title>Go Green! Go, Grow! - Kresse</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/20/go-green-go-grow-kresse-13230912/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-03-20T15:32:55+01:00</published><updated>2012-03-20T15:32:55+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;&lt;em&gt;Oder: "Wie ich es immer wieder schaffe, doch die Trendwellen zu reiten."&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ganz ehrlich: ich halte mich für einen recht trendresistenten Menschen. Ich besitze noch immer kein Smartphone, trage öfter auch mal einen Rucksack statt einer Umhängetasche, kaufe eigentlich so gut wie nie so richtig trendige Schuhmarken, höre kein Radio und sehe (bis auf Tatort und die Tagesthemen) eigentlich auch nie wirklich fern. Ich halte mich mittlerweile auch nur noch für mäßig informiert, was solche Themen wie Charts, Promiklatsch oder Technik-Gadgets anbelangt. Trotzdem habe ich ein ziemlich gutes Gespür dafür, gerade die Lifestyle-Trendwellen unbewusst doch mitzunehmen. So zum Beispiel die vegane Ernährung und nun auch noch das Gärtnern.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;In den vergangenen paar Wochen habe ich einige Bücher durchgearbeitet, die sich speziell mit dem Gärtnern auf kleinem und kleinstem Raum befassen, nicht ahnend, dass genau das dieses Frühjahr offenbar der letzte Schrei ist. Sogar im Dekorationsgeschäft, wo ich neulich ein schnörkeliges Bonbonglas suchte, gibt es Saatgut, "Für Topf und Freiland geeignet." Ich habe absolut keinen Schimmer, warum es auch mich ausgerechnet dieses Jahr also ins Beet oder an die Blumentöpfe zieht. Vermutlich, weil ich das Gefühl habe, diesen Sommer etwas Zeit für ein bisschen Pflanzenpflege zu haben. Ein richtiger Garten ist zwar noch Mangelware, aber wenn man sich zum Koch ausbilden lässt, muss man ja auch erst mal schnippeln lernen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Aber ich bin echt heiß aufs Anbauen, zumal die Aussicht auf ein bisschen Beetbotanik und Kübelgrün einige nostalgische Gefühle in mir weckt. Meine Großeltern haben lange Jahre ihre Gemüsegärten bewirtschaftet und zu einer Zeit, in der man die fleißigen Gärtner noch eher milde belächelte, die ganze Familie mit Unmengen Salat, Wurzel- und Knollengemüse, Tomaten, Kräutern und Beeren versorgt. Als Kind bin ich oft nachmittags in den Garten meiner Oma geschlichen und habe schüsselweise Erdbeeren geklaut oder den Stachelbeerstrauch abgegrast. Was liegt also näher für mich als endlich auch mal selbst Hand anzulegen und nach und nach einen Teil meiner Lebensmittel selbst zu ziehen? &lt;br&gt;Um mich und die Umwelt nicht gleich komplett zu überfordern, beginne ich meine Nutzpflanzenkarriere mit der Sorte Saatgut, die selbst Kindergartenkinder schon hegen und pflegen lernen: Gartenkresse!&lt;br&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/344/6257344_182704ef98_m.jpeg" alt="Kresse2"&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Findet ihr die vielen Farben auch so klasse?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ein Tütchen hundsgewöhnliche Gartenkresse kostet selbst im Bioladen kaum mehr als ein paar Euro. Normalerweise säht man Kresse auf nasser Watte oder nassem Küchenkrepp, aber da ich im Oktober von meinem Freund ein mehrstöckiges Keimgerät bekam, das "Gärtnern ohne Erde" verspricht, ließ ich es auf einen Versuch ankommen und streute die Kressesamen direkt auf einen Keimteller. Schon nach zwei Tagen sah das Ganze so aus:&lt;br&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/347/6257347_e73c0df3de_m.jpeg" alt="Kresse1"&gt;&lt;br&gt;Ich schätze, dass ich in spätestens zwei Tagen ernten kann! &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/04smile.gif" alt=""&gt;&lt;br&gt;Einziges Problem: Kresse ist sehr durstig und da das Keimgerät nicht wie Watte das Wasser speichern kann, muss man oft nachgießen. Damit die Samen nicht weggespült werden, gieße ich mit einem Zerstäuber, was hervorragend funktioniert!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Kresse lässt sich vielseitig verwenden: als scharfe und knackige Salatkomponente, direkt aufs Brot, im Aufstrich und in Suppen oder als essbare Deko. Und da ich nun einen riesigen Haufen Kresse habe, werde ich laum daran vorbeikommen, das ein oder andere Rezept in den nächsten Tagen auszuprobieren....&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Aber dass es mit der Kresse bei mir lange nicht getan ist, werdet ihr dann in den kommenden Wochen sehen. Unter anderem läuft gerade ein Experiment mit einer selbstgemachten Saatmischung, die ich Schritt für Schritt dokumentiere. Außerdem haben wir ein paar Erdbeerpflänzchen in einen Balkonkasten gesetzt und mein Rosmarin reckt langsam aber sicher mehr als nur seine Keimblättchen in Richtung Sonne! Es gibt also mehr als genug zu berichten! &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/05biggrin.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/20/go-green-go-grow-kresse-13230912/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-03-16:/2012/03/16/kochbuchrezension-ganz-einfach-vegan-13192266/</id><title>Kochbuchrezension: Ganz "Einfach Vegan"!</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/16/kochbuchrezension-ganz-einfach-vegan-13192266/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-03-16T11:16:50+01:00</published><updated>2012-03-16T11:16:50+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Wenn man mir einen gewissen Spleen nachsagen möchte, dann sicher den, dass ich eine absolute Schwäche für Kochbücher habe. Das &lt;em&gt;Veganomicon&lt;/em&gt; zum Beispiel war mein treuer Begleiter vom Übergang vom Omni/Zwei-Wochen-Vegetarier zum Veganer und ich habe es immer noch sehr sehr lieb. Nichtsdestotrotz kamen im Laufe weniger Monate unzählige weitere vegane Kochbücher hinzu, so viele, dass ich sie mittlerweile nicht mehr in ein einziges Regalfach quetschen kann. Genauso wie ich nach jeder neuen Tätowierung fast Entzugserscheinungen bekam und schon das nächste Motiv samt passender Körperstelle plante, durchforste ich nun mit Leidenschaft die Welt der Kochbücher und ehe ich mich versehe, halte ich ein Neues in Händen. &lt;br&gt;Dafür sammele ich weder Schuhe noch Taschen noch Apple-Gadgets, Apps, Sonnenbrillen, Insekten oder Briefmarken. Nur Kochbücher und lustiges Kochgeschirr für meine Fotos. Und wenn man bedenkt, dass ich zu Teenagerzeiten mal über 250 Elefantenfiguren besaß, sind Kochbücher da doch um einiges sinnvoller und nützlicher! &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/05biggrin.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Als nun der &lt;a href="http://www.schirner.com/schirner_verlag/"&gt;Schirner-Verlag&lt;/a&gt; vor zwei Wochen nach Rezeptetestern für Roland Rauters Kochbuch &lt;em&gt;Einfach Vegan&lt;/em&gt; suchte, ließ ich mich nicht zweimal bitten. Und es stellte sich schnell heraus, dass das Buch ein echter Glücksgriff war. Es ist sehr hübsch aufgemacht, vor allem, weil es zu jedem Rezept ein Foto gibt. Das ist ja gerade bei vielen amerikanischen Kochbüchern nicht der Fall, was ich immer sehr schade finde. &lt;em&gt;Einfach Vegan&lt;/em&gt; beinhaltet 100 Rezepte, geordnet nach Art der Mahlzeit. Was mir beim ersten Blättern ins Auge stach, waren die teilweise sehr außergewöhnlichen Rezeptnamen und Zutatenkombinationen. Genau mein Ding! Ich selbst bin noch ein wenig zu unsicher, was meine eigenen Rezeptentwicklungsfähigkeiten betrifft, deswegen lasse ich mich schnell von kreativen Ideen begeistern. Ich habe gerade beim Verlag angefragt, ob ich ein, zwei Rezepte dann auch veröffentlichen darf und hoffe, dass ich eine positive Antwort bekomme.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/787/6248787_7d068d0251_m.jpeg" alt="EinfachVegan"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Als kleinen Teaser für alles, was da noch kommt, habe ich nun zwei Fotos vom ersten Rezepttest für euch. Da ich zwei dicke Knollen rote Beete in meiner letzten Biokiste hatte, wurden aus den "Rote Beete Perlen mit Buchweizen" allerdings eher rote Beete Würfel mit Buchweizen, aber seht selbst:&lt;br&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/758/6248758_9866ca1a89_m.jpeg" alt="EinfachVeganRoteBeete1"&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Die Rohzutaten: rote Beete, Buchweizen und das Kochbuch.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/767/6248767_bb80f05107_m.jpeg" alt="EinfachVeganRoteBeete3"&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Fertig gekocht: glasierte rote Beete Würfel mit Buchweizen (im Hintergrund zu sehen).&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wenn man von der Sauerei absieht, die rote Beete nun mal beim Schälen verursacht, ist das Rezept wirklich sehr einfach nachzukochen. Ich hatte den Buchweizen vor einem halben Jahr mal gekauft und seither kleinere Mengen für verschiedene Teige gemahlen. Buchweizen als Kohlenhydratbeilage war mir bis dato eher unbekannt, aber ich bin sehr froh ihn nun doch mal in der Form gegessen zu haben. Mir Lorbeer und Koriander gewürzt, schmeckt Buchweizen nämlich richtig lecker! Die rote Beete wird mit einer Soße aus karamellisiertem Zucker, Sojasoße und einigen Gewürzen, darunter Kreuzkümmel, den ich sehr liebe, glasiert und schmeckt am Ende süß-würzig-fruchtig-knackig. Dazu würde meiner Meinung nach noch ein wenig rohes Grünzeug passen, also ein schöner, aber unaufdringlicher Salat, damit die eher erdigen Aromen nicht unterdrückt werden. Das Gericht macht auch optisch echt was her, sieht richtig edel aus! Um einen kontrastreichen Farbakzent zu setzen (ja, Kochen hat schon viel mit Farbenlehre zu tun, wie ich finde), habe ich den Buchweizen mit Frühlingszwiebelringen garniert.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wie ihr seht, habe ich schon einige Klebezettelchen im Buch verteilt und freue mich auf viel Neues in meinem Küchenrepertoire!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/16/kochbuchrezension-ganz-einfach-vegan-13192266/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-03-13:/2012/03/13/aktuell-frau-aigners-lebensmittelstudie-13171615/</id><title>Aktuell: Frau Aigners Lebensmittelstudie</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/13/aktuell-frau-aigners-lebensmittelstudie-13171615/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-03-13T16:04:51+01:00</published><updated>2012-03-14T11:03:53+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;So. Da ist sie nun. Die lange angekündigte &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,820994,00.html"&gt;Studie&lt;/a&gt; aus dem Verbraucherschutzministerium, die uns ein erstes Bild davon geben soll, wieviel Essen in noch genießbarem Zustand in Deutschland pro Jahr weggeworfen werden. &lt;br&gt;Ganze 82 kg. Pro Jahr. Pro Nase. Das ist ein normal gebauter, etwa 1,80 - 1,85 m großer Mann. Pro Jahr also werfen wir, das deutsche Volk, also über 82 Millionen Menschen also .... ähm.... 82.000.000 Mal 82 kg Nahrung weg. Das sind laut meinem Taschenrechner 6.724.000.000 kg. Kann das stimmen? Die Zahl ist so monströs! Und beinhaltet nur die privaten Haushalte. Zählt man die Gastronomie, Krankenhäuser, Supermärkte, Unternehmenskantinen, Mensen etc. noch mit dazu, steigt die Menge auf ganze 11 Millionen Tonnen.&lt;br&gt;Man muss allerdings ehrlich dazusagen: diese Zahlen beruhen auf Schätzungen. Aber wenn jeder von uns pro Tag 225g Essen in die Tonne klopft, was auf den ersten Blick nicht nach sonderlich viel aussieht, dann sind das 365 Mal 0,225 kg. Macht also 82,125 kg pro Jahr. Tja. Rein rechnerisch stimmt es dann wohl, auch wenn die Ausgangswerte nur geschätzt sind. &lt;br&gt;Es wird natürlich Nörgler geben, die denen ähneln, die schon seit Jahren den Klimawandel so vehement leugnen, während uns gleichzeitig die Polkappen vor der Nase wegschmelzen. Auf Schätzwerten könne man keine vernünftige Studie basieren, es sei Humbug, dass so viel Essen weggeworfen werde, und so weiter und so fort. Ich höre es schon aus allen Richtungen schallen. Aber auch wenn diese Zahlen vielleicht ein bisschen nach unten korrigiert werden müssen, so bleibt am Ende trotzdem wohl eine Zahl im Millionen- bzw. Milliardenbereich stehen. Von mir aus sind es dann halt bei den Privathaushalten keine 6 Millionen Tonnen sondern "bloß" 5 Millionen. Aber das entspräche immer noch 1 Million afrikanischer Elefanten mit durchschnittlichem Körperbau. Pro Jahr. Eine ganze Menge also.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ich habe schon vor vielen vielen Monaten begonnen, dieses leidige Thema immer und immer und immer wieder neu aufzubrühen und freue mich natürlich auf eine etwas morbide Weise, dass ich nun endlich auch mal eine von der Regierung in Auftrag gegebene &lt;a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:lebensmittelverschwendung-aigner-sagt-wegwerfgesellschaft-den-kampf-an/70007679.html"&gt;Studie&lt;/a&gt; habe, die ich verlinken kann. Aber lieber wäre mir natürlich, ich könnte über die Veränderung des generellen Einkaufsverhaltens schreiben. Darüber, dass die Zahl weggeworfenen Essens rückläufig ist. Und natürlich wäre es um Längen schöner, wenn die Lebensmittelpreise in Deutschland nicht erst signifikant erhöht werden müssten, um den Menschen etwas mehr Wertschätzung mit dem Baseballschläger einzuprügeln. Am schönsten wäre es, wenn mein Gemotze und Geschimpfe auch diejenigen erreichen würde, die sich eben überhaupt keine Gedanken darüber machen, welche Mengen sie kaufen und wieviel davon ungenutzt in die Tonne wandert. Fast jeder von uns wird sich an den Spruch der Eltern am Mittagstisch erinnern, als wir im Kindesalter lustlos in unserem Essen rumgestochert haben: "Woanders verhungern Kinder." Und ja: woanders verhungern wirklich Menschen, nicht nur Kinder, aber die ganz besonders schnell. Durch Klimawandel, totgewirtschaftete Böden, Nahrungsmittelspekulation und den Hunger der ersten Welt. Und wir werfen gedankenlos einfach weg, was wir in unseren Megasupermärkten zuviel eingekauft haben. Mir macht das ein schlechtes Gewissen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ich möchte mich hier nicht selbst als Heilige darstellen. Aber ich gebe mein Bestes, so zu leben, dass möglichst vielen Menschen dieser Planet in noch einigermaßen gutem Zustand erhalten bleibt. Und bei meinem Nahrungsmittelkonsum befolge ich ein paar kleine Regeln und Strategien, so dass eigentlich nichts mehr wegwerfen muss. Diese Strategien sind so einfach, die kann wirklich jeder zuhause umsetzen (- wenigstens eine oder zwei davon):&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;1.&lt;span&gt; Gemüse einzeln kaufen&lt;/span&gt;: Greifen wir doch nicht zu den vorab verpackten Sachen, wenn wir nicht genau wissen, was wir mit 2kg Zucchini oder 1,5 kg Möhren in den nächsten Tagen machen wollen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;2.&lt;span&gt; Essensplan für die Woche&lt;/span&gt;: Zugegeben, ein solcher Essensplan setzt ein bisschen Wissen in Sachen Gemüselagerung und -zubereitung voraus. Aber auch einfache Gerichte lassen sich gut planen. Dann kann man gezielter und in den richtigen Mengen einkaufen. Spart langfristig eine Menge Geld!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;3. &lt;span&gt;Sich über den eigenen Kühlschrank und die eigenen Lagermöglichkeiten klar werden&lt;/span&gt;: Die meisten Kühlschränke sind nicht nur ein komischer großer kalter Kasten, sondern haben unterschiedliche Fächer. Die Hersteller geben eigentlich immer Auskunft darüber, welche Dinge wo im Kühlschrank am besten gelagert werden können. Salat kann man z.B. länger haltbar machen, indem man ihn putzt, wäscht, schleudert und in ein sauberes und feuchtes Geschirrtuch einwickelt und in der unteren Kühlschrankschublade verstaut. Regelmäßiges Reinigen und Desinfizieren des Kühlschranks hilft auch, Schimmelbildung zu vermeiden. Für die Speisekammer gilt das Gleiche: Wieviel Platz habe ich zur Lagerung, kann ich irgendwo einen alten Eimer mit Sand unterbringen, in dem ich Dinge wie Möhren lagern kann (- wo sie sich ewig halten)? Hatte ich mal ein Problem mit Lebensmittelmotten und muss die Kammer grundreinigen? Es ist nur ein bisschen logistisches Denken und Handeln nötig und schon werden deutlich weniger Produkte schlecht.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;4. &lt;span&gt;Einfrieren und Einwecken!&lt;/span&gt; Habe ich Gemüseüberschuss, friere ich Sachen weg. Aus Kräutern mache ich Pesto, wenn ich merke, dass ich sie nicht rechtzeitig aufessen kann. Aus überreifem Obst mache ich Smoothies, Frozen Yoghurt oder Kuchen (der sich teilweise auch wegfrieren lässt). Ich beschrifte alles, was ich einfriere und verkonsummiere das dann auch wieder. Guter Tipp am Rande: selbst in Einmachgläsern kann man Dinge einfrieren. Man darf die Gläser nur nicht bis oben hin vollmachen. Perfekt für Kokosmilchreste o.ä.Wer zu viele Tomaten hat, kann selbst Ketchup herstellen. Steril abgefüllt und richtig gelagert, hält der ewig. Fragt eure Omas, die wissen solche Sachen oft noch und können gute Tipps und einige Einmachgläser spendieren!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;5.&lt;a href="http://inhabitat.com/how-to-save-food-and-money-with-a-fridge-triage-box/"&gt; "Eat me first!" Box&lt;/a&gt;: Viel Essen wird meiner Meinung nach weggeworfen, weil es an der falschen Stelle im Kühlschrank steht, also unten, hinten oder sonstwo, wo wir nicht direkt hinschauen, wenn wir die Kühlschranktür aufreißen. Am Ende ist es wie mit dem Kleiderschrank, der aus allen Nähten platzt - und trotzdem glaubt man, man hätte nix zum anziehen. Abhilfe im Kühlschrank schafft eine einfache Plastikbox mit einer Aufschrift wie z.B. "Eat me first!", in die man die Dinge einsortiert, die bald schlechtwerden oder generell schnell verderben. Diese Box sollte natürlich in Sichtweite stehen und nicht unten hinten in der Ecke. Pro Woche muss man nur einmal für 10 Minuten bewusst eine kleine Inventur des Kühlschranks vornehmen. Und 10 Minuten kann hoffentlich jeder aufbringen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;6.&lt;span&gt; Lunchbox statt Cafeteria&lt;/span&gt;: In der Mittagspause kann man wunderbar das übrig gebliebene Essen vom Vorabend spachteln. Spart ne Menge Geld. Viele Cafeterien haben auch Mikrowellen, wenn man das Essen nicht kalt runterbekommt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;7. &lt;span&gt;Angst vorm Mindesthaltbarkeitsdatum verlieren und den eigenen Sinnen wieder vertrauen!&lt;/span&gt; &gt;&lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/08/16/globale-lebensmittelverschwendung-teil-11675441/"&gt;Hier&lt;/a&gt;&lt; habe ich bereits was dazu geschrieben.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;8. &lt;span&gt;Kochsendungen gucken!&lt;/span&gt; Auch wenn man kein Sternekoch werden möchte, bei Kochsendungen bekommt man Inspirationen und ein paar gute Tricks sind auch immer dabei. Ansonsten: gutes Kochbuch kaufen!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;9. &lt;span&gt;Grow your own!&lt;/span&gt; Das ist ein Tipp für alle, die Zeit und Platz haben: Baut doch ein bisschen eigenes Gemüse an! Salat wächst z.B. auch in normalen Blumenkästen auf dem Balkon. Gleiches gilt für Kräuter, Chilis oder sogar Buschbohnen. Mit ein bisschen Übung und Recherche lässt sich schnell herausfinden, was in der entsprechenden Gegend am besten wächst. Ein paar große Töpfe oder ein kleines Beet, ein bisschen gute Erde und etwas Geduld und Übung und schon erlebt man eine ganz neue Beziehung zu dem, was man sich sonst vielleicht sehr gedankenlos in den Mund geschaufelt hätte.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Laut Frau Aigner soll es ja auch bald eine Internetplattform geben, auf der die Verbraucher Tipps zum richtigen Umgang mit Lebensmitteln bekommen können. "Zu gut für die Tonne" soll diese Plattform heißen. Wer auch heute schon ein bisschen was zum Umgang mit Lebensmitteln lernen möchte, kann sich mal in Foren bei z.B. &lt;a href="http://www.chefkoch.de"&gt;Chefkoch.de&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.frag-mutti.de/"&gt;FragMutti.de&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.oma-tipp.de/"&gt;Oma-tipp.de &lt;/a&gt;umschauen. Ansonsten helfen Suchmaschinen gerne weiter. Oder eben die eigene Oma.&lt;br&gt;Ach ja: Eat your veggies - werft sie nicht weg!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/13/aktuell-frau-aigners-lebensmittelstudie-13171615/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-03-10:/2012/03/10/kick-ass-cuisine-xxxvi-one-week-with-jamie-13143767/</id><title>Kick-Ass Cuisine XXXVI: One Week With Jamie</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/10/kick-ass-cuisine-xxxvi-one-week-with-jamie-13143767/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-03-10T13:37:03+01:00</published><updated>2012-03-10T13:42:21+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Jamie Oliver ist so berühmt, dass uns sein Gesicht mittlerweile sogar in deutschen Supermärkten von Pesto-Gläsern und Nudelverpackungen entgegenlacht. Ehrlich gesagt weiß ich wenig bis gar nichts über Jamie Olivers Werbepartner (lediglich, dass er seine langjährige Werbepartnerschaft mit Sainsbury 2011 beendet hat), sein "Food-Empire" oder seine Marketingabteilung. Ich kaufe auch keine Jamie-Oliver Nudeln, keine Jamie-Oliver Tomatensoße und keine Jamie-Oliver Pfeffermischung. &lt;br&gt;Trotzdem habe ich seine vielen vielen TV-Sendungen verfolgt und kaum eine Reihe wirklich ausgelassen. Auch wenn mir, gerade bei &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.jamieoliver.com/us/foundation/jamies-food-revolution/about"&gt;Jamie's Food Revolution&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=xHAQXMxu5dM"&gt;Jamie's Kitchen&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; (die Serie über die Eröffnung des Restaurants &lt;a href="http://www.jamieoliver.com/the-fifteen-apprentice-programme/"&gt;Fifteen&lt;/a&gt; in London) einiges doch sehr durchgeplant und "gescriptet" vorkam, kann ich mich mit der Kernbotschaft der ganzen Sendungen sehr gut identifizieren. Es geht letzten Endes immer darum, dass wir wieder einen Bezug zu unserem Essen bekommen,  gesünder und klüger werden, indem wir weniger Junkfood essen, dass wir eine Mahlzeit auch als eine sinnliche und eine soziale Sache wahrnehmen und dass wir andere Menschen glücklich machen können, indem wir für sie den Kochlöffel schwingen (- und nicht, indem wir ihnen teure, aber unnötige Dinge kaufen). &lt;br&gt;Jamie Oliver ist leider kein Veganer, nicht mal Vegetarier. Er benutzt Unmengen von Pancetta (einer Art Schinkenspeck), Eiern, Parmesan und anderen Milchprodukten, von all seinen Fleisch- und Fischgerichten mal ganz abgesehen. Natürlich plädiert er vehement dafür, tierliche Produkte unbedingt aus artgerechter Tierhaltung zu beziehen, aber für mich als Veganerin ist das eben nur ein unvollständiger Schritt in die richtige Richtung. &lt;br&gt;Und trotzdem mag ich gerade seine Kochsendungen sehr. Da ich ein Mensch bin, der  Dinge besser versteht, wenn er sie sieht oder liest als wenn er sie nur hört, habe ich allein beim Anschauen der Kochsendungen eine ganze Menge gelernt: wie man mit einem großen Kochmesser richtig umgeht, wie man das perfekte Salatdressing macht, wie man mit Kräutern spielt etc. Ich habe Spaß an der Leidenschaft, die er fürs Kochen und für frische Zutaten aufbringt und habe im Laufe der Zeit festgestellt, dass man ihm nicht vorwerfen kann, seine Gerichte nur um Fleisch herum aufzubauen. Im Gegenteil, viele Gerichte sind ohnehin sehr gemüsig und daher extrem leicht zu veganisieren! &lt;br&gt;Aber seht selbst die ersten Ergebnisse meiner Jamie-Oliver-Veganisierungsprojektwoche:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lasagne mit Erbsen, Minze und Spinat &lt;/strong&gt;(veganisierte Version eines &gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=PidtMNp0j-8"&gt;Rezepts&lt;/a&gt;&lt; aus dem Buch &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.jamieoliver.com/tv-books/jamies-30-minute-meals/"&gt;Jamie's 30 Minute Meals&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;):&lt;br&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/216/6237216_7bb273af3e_m.jpeg" alt="Lasagne1"&gt;&lt;br&gt;Hier habe ich &lt;strong&gt;Vollkorn-Lasagneblätter&lt;/strong&gt; benutzt, statt Parmesan und Hüttenkäse einen &lt;strong&gt;Hefeschmelz&lt;/strong&gt; benutzt und die Gemüseschicht aus &lt;strong&gt;Erbsen&lt;/strong&gt;, ein wenig &lt;strong&gt;Minze&lt;/strong&gt;, Zwiebeln, Knoblauch und &lt;strong&gt;Babyspinat&lt;/strong&gt; mit &lt;strong&gt;Gemüsebrühe&lt;/strong&gt;, etwas Thymian und &lt;strong&gt;Sojasahne&lt;/strong&gt; zubereitet. Geschichtet habe ich im Wechsel Lasagneblätter, Gemüsemischung, Hefeschmelz, Lasagneblätter, Gemüsemischung, Hefeschmelz.... &lt;br&gt;An die genauen Mengenangaben habe ich mich auch nicht gehalten, weil wir nur zu zwei waren und ich keine Lasagne für 6 Personen kochen wollte. Ich muss sagen, dass das Rezept wirklich einfach, aber dafür umso leckerer ist! Ich wäre alleine niemals auf die Idee gekommen, mit Erbsen eine Lasagne zu füllen, aber gut, dass ich mich eines besseren habe belehren lassen.&lt;br&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/225/6237225_094082a3a1_m.jpeg" alt="Lasagne2-2"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br&gt;Salat aus geröstetem Lauch und Frühlingszwiebeln mit Radicchio und einer Chorizo-Vinaigrette &lt;/strong&gt;(veganisierte Version eines Rezepts aus &lt;em&gt;Jamie at Home)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Serie &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.jamieoliver.com/tv-books/jamie-at-home"&gt;Jamie at Home&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; kann ich wirklich nur empfehlen: jede Folge behandelt eine andere Gemüsesorte, bzw. -familie, die in Jamie Olivers eigenem Garten wächst. Zusätzlich zu einigen nützlichen Tipps für den heimischen Garten gibt es pro Folge zwei bis vier gemüselastige Rezepte. Auch für Rohköstler ist ab und zu was dabei!&lt;br&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/235/6237235_8977794e0d_m.jpeg" alt="LeekSalad"&gt;&lt;br&gt;Gerade jetzt im Winter gibt es &lt;strong&gt;Lauch&lt;/strong&gt; oder &lt;strong&gt;Porree&lt;/strong&gt; in rauhen Mengen. Der etwas bittere &lt;strong&gt;Radicchio&lt;/strong&gt; gilt gemeinhin auch als Wintersalat, also ist dieses Gericht genau das Richtige, um den Winter so langsam zu verabschieden.&lt;br&gt;Statt der Chorizo-Wurst habe ich zwei &lt;strong&gt;Spacebar Chorizo&lt;/strong&gt; von &lt;em&gt;Wheaty&lt;/em&gt; benutzt (gibts im Bioladen). Statt eines Holzkohlegrills habe ich Lauch und &lt;strong&gt;Frühlingszwiebeln&lt;/strong&gt; im Ofen gegrillt und den Radicchio für eine kurze Minute ebenfalls im Ofen welken lassen. Auch wenn der Salat ziemlich armselig aussieht am Anfang, wird er inklusive Dressing am Ende doch wieder ganz farbenfroh und ist geschmacklich der absolute Wahnsinn! Das Rezept (leider mit Fleisch und Fischbeilage) könnt ihr euch &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=s8cTWjriYu8"&gt;hier&lt;/a&gt; ansehen (ab ca. 0:40)!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schneller Käsekuchen im Glas&lt;/strong&gt; (veganisierte Version eines &gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=P_0BiK9guiM"&gt;Rezepts&lt;/a&gt;&lt; aus &lt;em&gt;Jamie's 30 Minute Meals&lt;/em&gt;)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Das perfekte Rezept für Dessertmuffel wie mich. Es ist in 5 Minuten zusammengeworfen, sieht aber nach einer Menge Mühe und Arbeit aus. Außerdem lässt es sich je nach Jahreszeit variieren und schön dekorieren.&lt;br&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/244/6237244_2483acde71_m.jpeg" alt="Cheesecakeinajar1"&gt;&lt;br&gt;Der Boden des "Kuchens" besteht aus &lt;strong&gt;zerbröselten veganen Keksen&lt;/strong&gt;, die mit geschmolzener &lt;strong&gt;Alsan&lt;/strong&gt; verrührt und im Kühlschrank dann wieder verhärtet werden. Für die Quarkschicht habe ich &lt;strong&gt;über Nacht abgetropften Sojajoghurt&lt;/strong&gt; benutzt, den ich mit etwas &lt;strong&gt;Zitronenabrieb&lt;/strong&gt; verrührt habe. Statt des Lemon Curd, der traditionell mit Ei hergestellt wird, habe ich &lt;strong&gt;Aprikosenfruchtaufstrich&lt;/strong&gt; benutzt, den ich mit etwas &lt;strong&gt;warmem Wasser&lt;/strong&gt; verflüssigt habe. Als Dekoration habe ich Kekskrümel und Carobpulver benutzt. Man könnte aber auch einige Zweige Minze, ein paar frische Himbeeren oder etwas abgeschabte Schokolade nehmen. Zusätzlichen Zucker musste ich nicht verwenden. Und was soll ich sagen: paar Minuten Arbeit und Bombengeschmack! Wird auf jeden Fall wieder gemacht!&lt;br&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/249/6237249_c66e7423f6_m.jpeg" alt="Cheesecakeinajar2"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und da der Blogeintrag jetzt schon zu lang ist, hebe ich mir die Rohkostgerichte dann für ein Andermal auf! Ich verrate nur so viel: sie sind mind. genauso lecker wie die gekochten Sachen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/10/kick-ass-cuisine-xxxvi-one-week-with-jamie-13143767/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-03-08:/2012/03/08/bitte-oeko-veganes-fuesse-13114563/</id><title>Aber bitte in Öko! - Veganes für die Füße</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/08/bitte-oeko-veganes-fuesse-13114563/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-03-08T23:35:41+01:00</published><updated>2012-03-16T11:26:30+01:00</updated><content type="html">	&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Vegan means I don't eat, wear or exploit animals.&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Der Aufdruck auf &gt;&lt;a href="http://www.muso-koroni.com/out/pictures/1/w_veganmeans.jpg"&gt;diesem Shirt&lt;/a&gt;&lt; summiert ganz gut, worum es vielen Veganern geht. Oft genug hören wir Dinge wie "Übertreibst du nicht langsam ein bisschen?" oder "Ich dachte, du willst nur keine Tiere &lt;em&gt;essen&lt;/em&gt;," wenn wir nach Materialien fragen, die in Kleidungsstücken verwendet wurden. Denn vegan zu leben bedeutet für die meisten nicht nur den freiwilligen Verzicht auf tierliche Produkte in Lebensmitteln jeglicher Art, sondern eben auch das aktive (und wieder freiwillige) Vermeiden von Wolle, Seide und Leder. &lt;br&gt;Während ich auf Seide sehr gut verzichten kann und auch noch nie wirklich in die unmittelbare Gefahr kam, ein Kleidungsstück aus Seide zu kaufen, sieht es bei Schurwolle und Leder schon ganz anders aus. Da der Winter sich aber langsam dem Ende neigt und da außerdem die Redaktion von &lt;a href="http://www.deutschlandistvegan.de/"&gt;Deutschland is(s)t vegan&lt;/a&gt; heute einen &lt;a href="http://www.deutschlandistvegan.de/vegans-love-schuh-shopping-tipps-der-redaktion/"&gt;Gemeinschaftsartikel über vegane Fußbekleidung&lt;/a&gt; veröffentlicht hat, bleibt die Schurwolle erstmal außen vor und macht Platz für ein paar Informationen zu veganen Schuhen, die vom DIV-Artikel nicht in Gänze abgedeckt werden konnten.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was ist überhaupt ein veganer Schuh?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Auf meinen Post bei Facebook, in dem ich auf den aktuellen DIV-Artikel verwies, kommentierte einer meiner Bekannten lapidar, ein veganer Schuh sei "für den kleinen Hunger zwischendurch" gedacht. Natürlich war das ein augenzwinkernder Scherz und ich nehme ihm die Bemerkung auch in keiner Weise übel, aber sie zeigt mir trotzdem, dass viele Menschen mit dem Konzept eines veganen Schuhs kaum etwas anfangen können. &lt;br&gt;Vegane Schuhe enthalten keinerlei tierliche Materialien. Das heißt, dass weder Obermaterial, noch Sohle, Innenfutter, Schnürsenkel oder Klebstoffe aus tierlicher Substanz gewonnen werden. Materialien, die stattdessen zum Einsatz kommen, sind u.a. Baumwoll- oder Hanfgewebe, Kautschuk und natürlich die ganze Bandbreite der synthtischen Kunstfasern. Man kann (und sollte) einen veganen Schuh daher nicht essen, auch nicht, wenn man zwischendurch mal Hunger hat.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ja, und die Ökobilanz?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Annie, die hier eifrig mitliest und über deren Besuche und Kommentare bei &lt;em&gt;Mixxed Greens&lt;/em&gt; ich mich sehr freue, sprach mich neulich völlig zu Recht auf die Umweltverträglichkeit veganer Schuhe an und es ist mitunter ihre Schuld, dass ich mich in den letzten Stunden durch viele Webseiten mit Herstellerinformationen gewühlt habe. Was ich über die verschiedenen Materialien herausgefunden habe, ist natürlich unvollständig, aber reicht hoffentlich für einen ersten Eindruck.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;Leder&lt;/span&gt;: Für viele Menschen ist Leder DAS Material schlechthin für Schuhe. Es ist robust, bequem, geschmeidig, atmungsaktiv und luftdurchlässig. Gleichzeitig gilt es gemeinhin als hochwertiges Naturprodukt und ist in Schuhform oft dementsprechend teuer. Doch der Naturstoff "Tierhaut" wird heutzutage vorwiegend (nicht ausschließlich) mit chemischen Methoden gegerbt, bei denen giftige Abfallprodukte anfallen, die Mensch und Umwelt (insbesondere Boden und Gewässer) belasten. Besonders Salze aus dem Schwermetall Chrom werden bei der modernen Gerbung eingesetzt. Zumeist sind das Chrom III-Salze, aus denen aber die deutlich giftigeren und &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/warnung-vor-schadstoffen-gift-ist-im-schuh-1.1024635"&gt;hochallergenen und cancerogenen Chrom VI-Salze&lt;/a&gt; entstehen können. (Sogar eine &lt;a href="http://www.lederzentrum.de/wiki/index.php/Chrom-VI"&gt;pro-Leder Webseite&lt;/a&gt; warnt vor Chrom VI!) Problematisch ist zudem, dass die chemische Gerbung oft in Ländern vorgenommen wird, in denen Arbeitsschutz-Standards den Gefahren der chemischen Gerbstoffe nicht gerecht werden. Alternativen zur chemischen Gerbung sind die Verfahren der pflanzlichen Gerbung, die über viele Jahrhunderte praktiziert wurden. Pflanzlich gegerbtes Leder ist natürlich deutlich teurer als chemisch gegerbtes Leder und kommt laut &lt;a href="http://www.peta.de/web/leder_eine.1846.html"&gt;Informationen von Peta Deutschland&lt;/a&gt; nicht für jede Verarbeitungsart infrage. Und ganz abgesehen von der chemischen Problematik verursacht jede Form von industrieller Tierhaltung, allen voran natürlich die Rinderhaltung, Treibhausgase, was die Ökobilanz von Leder zusätzlich belastet. Für Veganer kommt Leder ohnehin nicht infrage.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;Die Kunstfaser-Palette&lt;/span&gt;: Leder-Imitate kennt sogar der/die fashion-muffeligste Nichtveganer/in. Doch gerade im Bereich der lederfreien Schuhherstellung hat sich eine riesige Bandbreite verschiedener Materialien herausgebildet, die ich nicht samt und sonders im Detail besprechen kann. Das berühmte britische Label &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.vegetarian-shoes.co.uk/"&gt;Vegetarian Shoes&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; bietet auf seiner Webseite &lt;a href="http://www.vegetarian-shoes.co.uk/materials/30283_i.html"&gt;kompakte Informationen zu den insgesamt 13 synthetischen Stoffe&lt;/a&gt; an, die in seinen Schuhen verwendet werden. Und genau hier begegnen wir dem größten Problem veganer Schuhe: Plastik. Synthetische Fasern wie z.B. Polyurethan, das häufig für Schuhsohlen verwendet wird, Polyester oder manche Arten von Microfasermaterialien werden aus Erdöl gewonnen und sind nur schwer oder gar nicht biologisch abbaubar. Bei der Verbrennung mancher Kunststoffe, z.B. in Müllverbrennungsanlagen, entstehen außerdem toxische Gase. Zwar habe ich auf die Schnelle keine konkreten Zahlen finden können, doch bin ich mir sicher, dass der Energieaufwand bei der Kunstfaserherstellung sehr hoch ist. (Wenn jemand einen guten Link oder genaue Zahlen hat, darf er/sie die Info gerne hier teilen!) Ganz abgesehen davon finden sich in vielen Plastikarten krebserregende Weichmacher und weitere giftige Chemikalien. Angesichts der schrumpfenden Erdölressourcen, der immer größer werdenden Plastikberge und der problematischen Umweltbilanz ist es daher nicht verwunderlich, dass man, wenn man möglichst nachhaltig zu leben versucht, auch auf Schuhe aus Kunstfasern verzichten mag. Und spätestens da wird es für uns Veganer richtig schwierig. &lt;br&gt;Glücklicherweise gibt es jedoch immer mehr Schuhe aus recycleten Kunstfasern und ich hoffe sehr, dass &lt;em&gt;Vegetarian Shoes&lt;/em&gt; in Zukunft auch in diesem Bereich verstärkt Schuhe anbietet. Ein Beispiel hierfür wären die Modelle der französischen Marke &lt;a href="http://www.foryourearth.com/en/"&gt;&lt;em&gt;For Your Earth&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;, in Deutschland zu beziehen im &lt;a href="http://www.vega-trend.de/vegatrend/index.php?manu=m101_For-Your-Earth.html"&gt;Shop von Veggie Shoes&lt;/a&gt; oder im &lt;a href="http://www.avocadostore.de/brands/for-your-earth"&gt;Avocado Store&lt;/a&gt;. FYE verwendet unter anderem Plastikflaschen als Ausgangs"rohstoff" für die Schuhsohlen, Innensohlen oder im Obermaterial. Auch der verwendete Klebstoff ist wasserlöslich. Wie so ein Schuh insgesamt aufgebaut ist, könnt ihr euch &gt;&lt;a href="http://www.foryourearth.com/en/materials"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt; anschauen. (An dieser Stelle danke ich auch &lt;a href="http://www.visionvegan.blogspot.com/"&gt;Katja vom DIV-Team&lt;/a&gt;, die mich auf dieses Label aufmerksam gemacht hat.) Ganz neue Wege ging auch &lt;a href="http://de.puma.com/news/introducing-the-puma-re-suede-pumas-most-sustainable-shoe"&gt;Puma mit dem Modell Re-Suede&lt;/a&gt;, einem schicken Sneaker, der zu 100% aus recycleten und/oder biologisch abbaubaren Materialien gefertigt wurde. Sogar die Verpackung des Schuhs folgt umweltfreundlichen, nachhaltigen und energiearmen Standards. Im DIV-Artikel nicht vertreten sind die Schuhe der Reihe &lt;a href="http://www.vivobarefoot.com/eu/about-us/"&gt;vivobarefoot&lt;/a&gt; der Marke &lt;em&gt;Terra Plana&lt;/em&gt;. Auch diese Schuhe enthalten Materialien aus recycleten Rohstoffen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;Hanf und Baumwolle&lt;/span&gt;: Nicht alle veganen Schuhmodelle bestehen überwiegend aus Kunstfasern. Wer es ganz natürlich mag, greift gerne auf Schuhe zurück, deren Obermaterial zum Großteil bzw. ausschließlich aus Baumwolle oder Hanf besteht. Hanf ist eine relativ robuste und pflegeleichte Pflanze, was den Düngemitteleinsatz beim Anbau auf ein Minimum beschränkt. Viele Hersteller von ökokorrekten Schuhen verwenden außerdem Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau sowie Naturkautschuk für die Schuhsohlen. Auch bei &lt;em&gt;Vegetarian Shoes&lt;/em&gt; gibt es &lt;a href="http://www.vegetarian-shoes.co.uk/hemp_footwear/10060_0c.html"&gt;zeitlose Sneaker, deren Ausgangsmaterial Hanf ist&lt;/a&gt;. &lt;em&gt;Grand Step Shoes &lt;/em&gt;bietet &lt;a href="https://www.grandstep.de/hanf-sneaker/"&gt;vom Sneaker für Männlein und Weiblein bis hin zur Ballerina&lt;/a&gt; eine ganze Fülle unterschiedlicher Hanfschuhe in vielen verschiedenen Farben an. Bleibt noch der &lt;a href="http://www.zuendstoff-clothing.de/de/Ethletic/p-SEO_Ethletic"&gt;&lt;em&gt;Ethletics&lt;/em&gt;-Sneaker&lt;/a&gt;, der in Form und Stil den berühmten "Chucks" nachempfunden ist und aus biologisch angebauter Baumwolle sowie Naturkautschuk besteht.  Wie viele andere Hersteller sog. ethical footware setzt sich auch die Firma &lt;em&gt;Ethletics&lt;/em&gt; für faire Arbeitsbedingungen in den Produzentenländern ein. Eine letzte Marke, die es lohnt anzusehen ist Simple Shoes, deren &lt;a href="http://www.avesu.de/veganer-damen-sneaker-take-on-elastic-lace-goat.html"&gt;Sneaker &lt;/a&gt;aus Bio-Baumwolle und recycletem Kunststoff sowie Naturkautschuk gefertigt sind.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Noch kurz was zum Preis&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Die vorgestellten Schuhe findet ihr natürlich nicht bei den handelsüblichen Schuh-Discountern. Im Gegenteil: die meisten Modelle sind recht teuer, auch wenn sie kein Leder, sondern "nur" wiederverwerteten Plastikmüll enthalten. Upcycling und Nachhaltigkeit haben leider immer ihren Preis. &lt;br&gt;Wer sich also Gedanken um ökokorrekte Schuhe macht, aber nicht genügend Geld übrig hat, das er/sie in solche Schuhe investieren kann, sollte einfach nach dem Prinzip "Klasse statt Masse" verfahren. Ich mache das schon seit Jahren so und bin daher gerne bereit, auch mal etwas mehr Geld in einen Schuh zu investieren, den ich dann aber auch auftrage, bis er löchrig oder aufgerissen ist. Das dauert bei normaler Beanspruchung sicher mehrere Jahre und damit lohnt sich, wie ich finde, auch die finanzielle Investition. Natürlich achte ich gerade deswegen auch sehr darauf, Schuhe in zeitlosem Design zu kaufen, die zur Mehrheit meiner Klamotten passen. Glücklicherweise komme ich bei den Preisen der oben vorgestellten Schuhe gar nicht erst in die Versuchung Hamsterkäufe zu tätigen. Hat auch sein Gutes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/08/bitte-oeko-veganes-fuesse-13114563/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-03-05:/2012/03/05/kick-ass-cuisine-xxxv-kuerbis-zimtschnecken-mandelfuellung-13057134/</id><title>Kick-Ass Cuisine XXXV: Kürbis-Zimtschnecken mit Mandelfüllung</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/05/kick-ass-cuisine-xxxv-kuerbis-zimtschnecken-mandelfuellung-13057134/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-03-05T22:13:17+01:00</published><updated>2012-03-06T10:55:55+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Jaja, erst schreibe ich laaaang und breit darüber, dass ich abnehmen möchte und nun poste ich direkt ein Rezept, das eher nach mehr Hüftgold schreit als nach meinem Wunschgewicht...&lt;br&gt;Aber ich hatte ja auch erklärt, dass ich grundsätzlich gegen Diäten bin und meine Devise daher das klassische FDH-Programm sein würde. Die auf den Fotos abgebildeten Zimtschnecken habe ich also nicht alleine und an einem einzigen Tag aufgegessen, sondern ganz uneigennützig mit meiner Familie und meinem Freund geteilt.  Außerdem gefallen mir die Fotos so gut, dass ich alleine deswegen schon einen Blogeintrag schreiben muss. Mit der richtigen Kamera und dem Wissen, welche Knöpfchen man drücken muss und an welchen Rädchen man drehen muss, gelingen die Food Photos fast von ganz alleine!&lt;br&gt;Ich empfehle die Schnecken übrigens absolut als Mitbringsel für einen Brunch, außerdem eignen sie sich hervorragend zur Weiterverwertung der Mandelreste, die ich &gt;&lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/21/kick-ass-cuisine-xxxiv-pulp-not-fiction-12864847/"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt; schon beschrieben habe.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Das &lt;a href="http://donteatoffthesidewalk.com/2007/11/08/veganmofo-i-hope-you-have-your-fat-pants-ready/"&gt;Rezept&lt;/a&gt; stammt von einem englischsprachigen veganen Food-Blog mit dem schönen Namen "&lt;a href="http://donteatoffthesidewalk.com/"&gt;Don't Eat Off the Sidewalk&lt;/a&gt;." Ich wurde während des Vegan MoFo im letzten Jahr darauf aufmerksam und teile das Rezept der Einfachheit halber am Ende des Blogeintrags nach den vielen schönen Fotos.&lt;br&gt;Doch nun: Vorhang auf für eine ganze Menge Food Porn!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/598/6228598_00d1c928ec_m.jpeg" alt="Pumpkin-Cinnamon-Buns1"&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Noch ungebackene Schnecken.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/602/6228602_141d36e65a_m.jpeg" alt="Pumpkin-Cinnamon-Buns2"&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Close-up der ungebackenen Schnecken.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/604/6228604_5e8e3d8739_m.jpeg" alt="Pumpkin-Cinnamon-Buns3"&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Frisch aus dem Ofen....mhhhhhhhhh!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/605/6228605_81984fe640_m.jpeg" alt="Pumpkin-Cinnamon-Buns4"&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Und ganz fertig mit Zuckerguss. MJAMM!!!!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zutaten für den Teig&lt;/strong&gt;:&lt;br&gt;1 Pck. Trockenhefe&lt;br&gt;1/4 cup lauwarmes Wasser&lt;br&gt;3/4 cup Kürbispüree (etwa ein halber Hokkaido-Kürbis, entkernt, gekocht und püriert - hatte ich noch im TK-Fach)&lt;br&gt;1/4 cup Sojamilch&lt;br&gt;1/4 cup geschmolzene Alsan-Margarine&lt;br&gt;1 EL brauner Rohrohrzucker&lt;br&gt;2 1/2 cups Vollkornmehl&lt;br&gt;1 geh. TL Salz&lt;br&gt;1 gestrichener TL Zimt&lt;br&gt;etwas geriebene Muskatnuss&lt;br&gt;etwas gemahlener Ingwer&lt;br&gt;3/4 cup Vollkornmehl&lt;br&gt;1 EL Pflanzenöl&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zutaten für die Füllung&lt;/strong&gt;:&lt;br&gt;gemahlene Mandeln&lt;br&gt;Rohrohrzucker&lt;br&gt;Zimt&lt;br&gt;Margarine&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zubereitung&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;In einer großen Rührschüssel die Trockenhefe im warmen Wasser auflösen und 5 Minuten stehen lassen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Kürbispüree, Milch, Margarine und Zucker mit dem Wasser-Hefe-Gemisch vermengen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;2 1/2 cups Vollkornmehl, Salz, Zimt, Muskatnuss und Ingwer dazugeben und mit dem Knethaken des Handrührgeräts 5-10 Minuten zu einem homogenen Teig verkneten.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche weiter durchkneten. Dabei die restliche 3/4 cup Mehl benutzen und so lange kneten, bis der Teig nicht mehr klebt.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;die Rührschüssel mit dem Pflanzenöl ausstreichen und den Teig hineingeben, mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort ohne Luftzug 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;In der Zwischenzeit aus Mandelresten, etwas Margarine, Zimt und etwas braunem Zucker eine krümelige Füllung herstellen. Genaue Mengenangaben kann ich nicht machen, da ich das Ganze peu-a-peu mit einer Gabel zusammengemixt habe.&lt;br&gt;Außerdem könnt ihr jetzt eine Auflaufform einfetten.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Den fertig aufgegangenen Teig anpieksen und kurz ruhen lassen, dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Füllung auf dem Rechteck gleichmäßig verteilen (ggf. mehr Füllung zubereiten).&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Den Teig von der kürzeren Seite her zu einer Schnecke aufrollen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Mit einem angefeuchteten, großen Messer die Rolle in gleichgroße Stücke zerteilen und diese Stücke nebeneinander in die Auflaufform setzen. Nochmals 20 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Schnecken ca. 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Dann komplett auskühlen lassen und anschließend mit Zuckerguss (aus Puderzucker und ein wenig Wasser oder Zitronensaft) beträufeln.&lt;/li&gt;
	&lt;/ol&gt;
	&lt;p&gt;Tipp: Die Schnecken schmecken am besten frisch!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/03/05/kick-ass-cuisine-xxxv-kuerbis-zimtschnecken-mandelfuellung-13057134/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-02-28:/2012/02/28/hierher-12951285/</id><title>Bis hierher und nicht weiter!</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/28/hierher-12951285/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-02-28T23:42:21+01:00</published><updated>2012-02-29T11:44:30+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Liebe Leser, dies ist ein Geständnis. Nein, ich habe weder Fleisch noch Milchprodukte oder Eier gegessen, an der Veganerfront ist also noch alles im Lot.&lt;br&gt;Aber: ich habe mich überfressen.&lt;br&gt;Manch eine/r von euch wird sich nun denken: Na und? Das passiert mir ständig. Aber ich meine nicht das Gefühl von Food-Coma oder Food-Pregnancy, das wohl jeden mal befällt, besonders sonntags mittags nach einem üppigen Essen an Mamas Tisch. Solche Zustände gehen meist nach einigen Stunden oder einem schönen Spaziergang wieder weg. Aber das Überfressen, das ich meine, dauert bereits Monate und ich habe den Eindruck, dass ich das Problem hier mal öffentlich aussprechen muss, damit mir vollends bewusst wird, dass es so nicht weitergehen kann.&lt;br&gt;Ich gehöre zu den Leuten, die es nicht einsehen, sich aus Diätgründen zu kasteien. Ich glaube nicht an Abnehm-Diäten, jedenfalls nicht an deren langfristigen Wert oder gesundheitlichen Nutzen. Vielmehr finde ich es mega-albern, wenn mir Leute sagen, dass sie bis abends um sechs nur ein trockenes Brötchen gegessen haben. Ganz ehrlich: das ist nicht nur enorm ungesund, sondern auch ziemlich unglaubwürdig, und wenn das jemand wirklich öfter so macht und das auch noch durchhält, dann stimmt was mit dem Stoffwechsel dieser Person nicht. Mir ist sehr bewusst, dass wir in der westlichen, reichen Welt uns keinerlei Sorgen über die Verfügbarkeit von Lebensmitteln machen müssen und niemals den Hunger erleiden müssen, dem die Menschen in vieln Entwicklungsländern tagtäglich unfreiwillig ausgesetzt sind. Trotzdem, nein, eigentlich genau deswegen glaube ich daran, dass wir eine ausgewogene und vor allem moderate Ernährungsweise praktizieren sollten, ohne "freiwilliges" Runterhungern auf ein krankes Schönheitsideal, aber auch ohne ständige Völlerei. Übergewicht und Untergewicht sind gleichermaßen gefährlich.&lt;br&gt;Da ich noch nie der Typ für Untergewicht war und außerdem kürzlich eine Schilddrüsenerkrankung in Form einer Unterfunktion (war ja klar...) bei mir diagnostiziert wurde, stehen die Zeichen meines Körpers tendenziell sowieso auf der stämmigeren Seite. Zu allem Überfluss gehöre ich zu der Sorte Mensch, die psychischen Stress, wie er z.B. in der Endphase des Studiums auftritt, am liebsten mit ungesundem Essen kompensiert. Und weil ich im vergangenen Jahr recht viel von diesem physischen Stress hatte, habe ich mir über mehrere Monate hinweg eine Art zu essen angewöhnt, die mich mit ziemlicher Sicherheit zu einem sehr dicken und sehr trägen Menschen machen wird. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich gerade mit dem Vorurteil aufräume, Veganer seien grundsätzlich unterernährt und bleich. Meine ständig steigende Konfektionsgröße spricht da eine ganz andere Sprache, und Übergewicht kann man auch dann bekommen, wenn die Cholesterinwerte (bedingt durch den nicht-existenten Anteil an tierischen Fetten in der Nahrung) niedrig sind. &lt;br&gt;Ich möchte nicht wirklich über mein Gewicht in Form von Zahlen sprechen, aber ich weiß, dass ich mein Wohlfühlgewicht längt überschritten habe. Statt energiegeladen und schön empfinde ich mich als wabbelig, schwerfällig und müde. Da hilft es auch nicht, dass ich in solchen Situationen gerne etwas zum Knabbern bei mir habe, das mich ablenkt und kurzfristig glücklich macht. Wie ihr seht, bin ich also schon mitten im Teufelskreis der unkontrollierten Gewichtszunahme und das kann und darf so nicht weitergehen. &lt;br&gt;Und da ich ohne äußeren Druck gerne mal in meinen unbequemen Entscheidungen wanke, propagiere ich jetzt hier in dieser öffentlichen Form, dass ich ab März auf unbestimmte Zeit meine Ernährungsweise mit ein paar simplen Regeln umstellen werde. Genauso wie ich ohne wirkliche Übergangszeit vom Omnivoren zum Veganer wurde, werde ich auch dieses Mal von heute auf morgen aus gewohnten Konventionen ausbrechen. Never change a winning horse, sagt man ja im Englischen. Wenn es also schon einmal auf diese radikale Weise erfolgreich mit einer Umstellung geklappt hat, dann wird es vermutlich auch ein zweites Mal funktionieren.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Folgenden Plan habe ich mir also überlegt:&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Mindestens 60% meiner Mahlzeiten sollen aus rohen und weitestgehend unverarbeiteten Lebensmitteln bestehen. Im Klartext heißt das also: mehr Salat, mehr Smoothies und frische Säfte, mehr Obst und Gemüse als Snacks für Zwischendurch, mehr Vollwert und weniger Fertigfutter. Das dürfte mit am Einfachsten sein, weil ich mich schon länger in diese Richtung bewege. Wären da nur nicht immer die Chips und Süßigkeiten...&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Kein Alkohol ohne triftigen Grund! Ich werde die Alkoholmenge, die ich trinke, reduzieren. Es ist nicht so, dass ich viel trinke oder besonders regelmäßig trinke, aber viele Gläser Bier, Wein oder Schnaps sind völlig unnötig. Ich möchte mich nicht selbst kasteien und auf jeglichen Alkohol verzichten. Es muss aber einen Anlass geben. Also nix mehr mit drunk for drunk's sake!&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Keine Kohlenhydrate mehr nach 18 Uhr. Überhaupt will ich abends meine Nahrungsaufnahme drastisch drosseln. Keine Chips oder Nüsse mehr vor dem Fernseher, keine Kochorgien aus Langeweile oder Frust. Stattdessen Obst, Gemüse, Salate und noch mehr Küchenkreativität, Baby!&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Nicht mehr so viel naschen! Ich werde nicht mehr den halben Schokokuchen alleine innerhalb von einem Tag aufessen. Ich werde nicht mehr eine komplette Tafel Schokolade in 30 Minuten runterschlingen. Ich brauche auch nicht zu jedem Kaffee irgendetwas Süßes. &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Ein Teller voll Essen ist genug pro Mahlzeit. Es kann schon mal passieren, dass ich zwei- oder sogar dreimal Nachschlag nehme und ich vermute, dass das die größte Herausforderung werden wird. Mein Magen ist große Nahrungsmengen gewohnt und bis er sich von selbst an kleinere Portionen gewöhnt hat und ich schneller satt bin, muss ich wohl einfach meinen Appetit bekämpfen. Unterstützend werde ich natürlich langsamer und bewusster essen, davon wird man ja bekanntlich auch schneller satt.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Und natürlich, last but not least: mehr sportliche Betätigung! Viel mehr!!!&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;Mein Plan ist nicht als Diät, sondern als langfristige Ernährungsumstellung und -gewohnheit gedacht. Ob ich es durchhalte, vor allem durch die neue Stressphase hindurch? Ich kann es natürlich nicht vorhersehen, aber ich nehme es mir fest vor und mache ein Versprechen an mich selbst und ihr seid meine Zeugen: ich verspreche mir hiermit, mein Wohlfühlgewicht zu erreichen und zu halten. &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/04smile.gif" alt=""&gt; Let the adventure begin!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;----------------------------------------------------------------&lt;br&gt;Edit [29.02.2012]&lt;br&gt;Der Kommentar von Goiken hat mich gerade darauf aufmerksam gemacht, dass ich klarstellen sollte, dass ich hier niemanden mit einer Essstörung verbal attackieren möchte. Essstörungen, egal in welche Richtung, sind ein ernstzunehmendes Problem, das nicht kleingeredet oder diffamiert werden darf. Wenn ich also von Menschen schreibe, die mir erzählen, sie würden öfter nur ein Brötchen von morgens bis abends essen, dann meine ich damit Menschen, deren physische und psychische Konstitution darauf schließen lässt, dass sie gerade nicht an einer krankhaften Essstörung leiden, sondern lediglich irgendwelchen unsinnigen Diät-Fads hinterherrennen, meist mit drastischen Jojo-Effekten und diversen Heißhungerattacken. Hätte ich bei Bekannten und Freunden den Eindruck, dass ein solches Essverhalten die Regel ist und gäbe es Grund zur Annahme, dass damit psychische Probleme in Verbindung stünden, dann würde ich diese Freunde natürlich darauf ansprechen, meine Hilfe anbieten und sie nicht verurteilen. &lt;br&gt;Ich selbst bin im Übrigen noch weit entfernt von einem gesundheitlich bedenklichen Gewicht, geschweigedenn einer ernsthaften Essstörung. Aber das Körpergefühl sagt mir einfach, dass etwas nicht richtig ist und dass ich etwas ändern muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/28/hierher-12951285/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-02-21:/2012/02/21/kick-ass-cuisine-xxxiv-pulp-not-fiction-12864847/</id><title>Kick-Ass Cuisine XXXIV: Pulp, Not Fiction!</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/21/kick-ass-cuisine-xxxiv-pulp-not-fiction-12864847/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-02-21T14:02:00+01:00</published><updated>2012-02-21T14:05:48+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Wer, wie ich, gerne selbst mal Nuss"milch" herstellt, wird schnell feststellen, dass die Kapazitäten des Tiefkühlfachs für die stets übrig bleibenden, zermahlenen Nussreste begrenzt sind. Pro Pürier- und Ausquetschvorgang entsteht eine Müslischale voll geschredderter Mandel-, Haselnuss- oder Erdnusskerne, je nachdem welche "Milch" man bevorzugt. Wohin also mit dem Zeug? Für die Biotonne ist es zu schade, vor allem weil qualitativ hochwertige Nüsse recht teuer sind. Und ins Tiefkühlfach, das haben wir eben festgestellt, passt auch irgendwann kein Nussmehl-Tütchen mehr rein. &lt;br&gt; Die beste Möglichkeit der Reste Herr (oder Frau) zu werden, ist sie direkt zu verbacken. Mandel- und Haselnuss"mehl" machen sich hervorragend im Käsekuchenboden, in Cookies, Waffeln und eben auch in Muffins.&lt;br&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/658/6200658_873f8832ea_m.jpeg" alt="PulpNotFictionMuffins1"&gt;&lt;br&gt;Diese süßen kleinen Leckereien sind das Ergebnis eines von mir modifizierten &gt;&lt;a href="http://www.onegreenplanet.org/foodandhealth/getting-creative-with-nut-milks/"&gt;Rezepts&lt;/a&gt;&lt; der veganen Kochbuchautorinnen Celine Steen und Joni Marie Newman. (Link zum Rezept ist angegeben!)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/675/6200675_769c69d30b_m.jpeg" alt="PulpNotFictionMuffins3"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Im Original stammt das Rezept aus dem wundervollen Buch &lt;a href="http://books.google.de/books?id=_HjaGfUaYV0C&amp;pg=PA13&amp;hl=de&amp;source=gbs_toc_r&amp;cad=4#v=onepage&amp;q&amp;f=false"&gt;&lt;em&gt;The Complete Guide to Vegan Food Substitutions&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;, das ich gerade Neuveganern mit gutem Gewissen ans Herz legen kann. In sechs Kapiteln erklären die Autorinnen anschaulich und mit vielen Tabellen und kreativen Rezepten, wie sich unvegane Produkte (Kuhmilch, Eier, Fleisch, Käse...) kinderleicht ersetzen lassen. Auch für Gluten- und Soja-Allergiker gibt es jeweils ein eigenes Kapitel. Das Buch ist sehr hübsch bebildert und bisher waren alle von mir ausprobierten Rezepte geschmacklich einwandfrei und auch technisch keine Herausforderung.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;"Pulp, Not Fiction"-Muffins&lt;/strong&gt; stammen aus Kapitel zwei, das sich mit Ei-Ersatz beschäftigt.&lt;br&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/674/6200674_300d9f4449_m.jpeg" alt="PulpNotFictionMuffins2"&gt;&lt;br&gt;Folgende Modifikationen habe ich vorgenommen:&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Statt Erdnuss-"Pulp" und Erdnuss"milch" habe ich Mandel-"Pulp" und Mandel"milch" genommen. Funktioniert aber genauso gut.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Statt Rosinen habe ich etwas Zitronenabrieb genommen, da ich erstens ein großer Zitronenfan geworden bin und da zweitens Mandeln sich hervorragend mit Früchten (auch Aprikosen oder Kirschen) vertragen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Wie üblich bei amerikanischen Rezepten habe ich die Zuckermenge etwas verringert.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Da ich mir um die Bindung Sorgen machte, habe ich noch einen leicht gehäuften Teelöffel Speisestärke zum Mehl gegeben, bevor ich die Zutaten miteinander verrührt habe.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;Resultat: luftig-lockere, saftige Muffins, die auch ohne Ei wunderbar halten und nicht auseinanderbröseln. Ich würde sagen, die gibts jetzt öfter!&lt;br&gt;Verzieren kann man die Muffins übrigens mit Puderzucker, Schokoglasur, Zitronen-Zuckerguss, und und und! &lt;br&gt;Guten Appetit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/21/kick-ass-cuisine-xxxiv-pulp-not-fiction-12864847/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-02-19:/2012/02/19/green-cat-liest-teil-12826611/</id><title>Green-Cat liest (Teil 2)....</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/19/green-cat-liest-teil-12826611/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-02-19T14:52:29+01:00</published><updated>2012-02-20T11:40:27+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/712/6192712_41a00707ae_m.jpeg" alt="LindgreenSezgin"&gt;&lt;br&gt; (Leider einen Tag später als angekündigt, aber was soll's...)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Astrid Lindgren und Kristina Forslund: &lt;em&gt;Meine Kuh will auch Spaß haben. Einmischung in die Tierschutzdebatte – wie und warum es so wurde, wie es geworden ist&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt; (aus dem Schwedischen von Anna-Liese Kornitzky, 108 Seiten, Velag Friedrich Oetinger, Hamburg, 1991; mit Illustrationen von Björn Berg (s.u.))&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Als Journalistin und Autorin schreibt man nicht nur, man liest auch sehr viel. Hilal Sezgin las und liest offenbar sehr gerne die Geschichten von Astrid Lindgren und lehrte mich in ihrem Erfahrungsbericht, dass die schwedische Grande-Dame der Kinderliteratur selbst eine sehr engagierte Tierschützerin war. In den 1980er Jahren schrieb Astrid Lindgren (geboren 1907 (!)) mit Hilfe einer schwedischen Tierärztin namens Kristina Forslund, eine Reihe bissiger Artikel zum Thema Massentierhaltung in Schweden, die in den Tageszeitungen Dagens Nyheter und Expressen veröffentlicht wurden. &lt;br&gt; Da sie selbst noch in der Idylle eines Bauernhofs im malerischen Smaland (- das zumindest für uns Deutsche zum Sinnbild von Schweden geworden ist) aufwuchs, wo Mensch und Tier in friedlicher Zweisamkeit zusammenlebten, betrachtet Astrid Lindgren die Entwicklung der industriellen Landwirtschaft mit umso größerer Sorge. Der Mensch halte keine Tiere mehr, sondern Produktionseinheiten, denen vom vielen zusammengepferchten Stehen in dunklen und unbelüfteten Ställen Geschwulste wuchsen und die permanent krank würden. Die Mehrzahl der Bauern in Schweden, argumentiert die Schriftstellerin, sei eigentlich tierlieb und würde es begrüßen, wenn die Tierhaltung und Tierzucht wieder entindustrialisiert würde. Deswegen richtet sie ihre Fragen, Artikel und offenen Briefe nicht an die Bauern selbst, sondern an Staatssekretäre, Minister und Verbraucher. Sie klärt in einer fast kindlich-naiv erscheinenden, aber dennoch mit beißendem Sarkasmus geladenen Sprache über die Haltungsbedingungen von Schlachtvieh auf und wird zu Recht nicht müde, vom Leid vieler Schweine zu erzählen, die wegen der Geschwindigkeit des Schlachtungsprozesses nicht ordnungsgemäß getötet und somit bei lebendigem Leib in den Brühkessel geworfen werden. Wer Jonathan Safran Foers Buch &lt;em&gt;Tiere essen&lt;/em&gt; (engl. &lt;em&gt;Eating Animals&lt;/em&gt;) gelesen hat, dem dürften Beschreibungen wie diese bekannt vorkommen. Foers Buch erschien Ende 2010, also mehr als 20 Jahre nach den Zeitungsartikeln von Astrid Lindgren. Die industrielle Massentierhaltung hat sich also auch in verschiedenen Teilen der Welt in diesem Zeitraum nicht verbessert, auch wenn Schweden am 14. November 1987, an Astrid Lindgrens 80. Geburtstag, ein vermeintlich umfangreiches &lt;a href="http://www.sverige.de/lexi/lexi_land.htm"&gt;Tierschutzgesetz&lt;/a&gt; verabschiedete, das vom Rest der Welt mit großer Hochachtung kommentiert wurde. Astrid Lindgrens unermüdlicher schriftstellerischer Einsatz für mehr Tierschutz in Schweden hatte sicherlich dazu beigetragen, die Verabschiedung eines solchen Gesetzes zu beschleunigen, weswegen die Presse es sich nicht nehmen ließ, das Gesetz als "Lex Lindgren" zu bezeichnen. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; "&lt;em&gt;Soll ich mich etwa geschmeichelt fühlen, daß dieses, in seinem jetzigen Wortlaut nichtssagende Gesetz nach mir benannt wird?&lt;/em&gt;" (S. 83)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; fragt Astrid Lindgren entrüstet in einem weiteren Artikel im Expressen, bevor sie den Nichtsnutz des Gesetzes in mehreren Artikeln auf den Punkt bringt und vorschlägt, wie man es besser machen kann. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;img src="http://data7.blog.de/media/567/6198567_7c8f5e95cd_m.jpeg" alt="Astrid Lindgren"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Respekt und Freundschaft gegenüber dem Tier lautet Astrid Lindgrens magische Formel. Sie  propagiert die Würde eines jeden Tieres mit ihren Briefen, die sie an die Tiere selbst richtet und schafft durch diese vermenschlichende Geste eine Identifikationsbasis der Leserschaft mit der Legehenne oder der Milchkuh, die wiederum Raum für Empathie kreiiert. &lt;br&gt; Aber Astrid Lindgren ist keine Veganerin, nein, nicht mal Vegetarierin gewesen. Für sie ist es ganz natürlich Kühe zu melken, Eier zu essen und auch mal ein Schwein zu schlachten. Dies stößt nun einem Veganer eher bitter auf. Dennoch möchte ich das Buch gerne weiterempfehlen, da die Autorin auf so leidenschaftliche Art und Weise eine artgerechte Haltung gerade der Tiere propagiert, die dem Menschen durch Milch, Eier und Fleisch in gewisser Weise nutzen. Denn wer möchte schon ein Tier essen, von dem er genau weiß, dass es so krank war, dass es nicht einmal mehr aus eigener Kraft stehen konnte? Und da das Buch trotz seines Alters nicht das Geringste an Aktualität verloren hat, kann es immer noch sehr gute und vor allem unverkrampfte, aber dennoch leidenschaftliche Aufklärungsarbeit leisten. Gerade für diejenigen, die sich mit dem Themenkomplex der Massentierhaltung bislang nicht auseinandergesetzt haben, ist die Sammlung kurzweiliger Artikel und Briefe sicher ein guter Einstieg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/19/green-cat-liest-teil-12826611/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-02-17:/2012/02/17/green-cat-liest-12811904/</id><title>Green-Cat liest....</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/17/green-cat-liest-12811904/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-02-17T18:51:47+01:00</published><updated>2012-02-17T18:58:37+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/712/6192712_41a00707ae_m.jpeg" alt="LindgreenSezgin"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Hilal Sezgin: &lt;em&gt;Landleben. Von einer, die rauszog&lt;/em&gt;&lt;br&gt; (270 Seiten, DuMont Buchverlag, Köln, 2011)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Hilal Sezgin ist eine bewundernswerte Frau. Die Journalistin, die unter Vegetariern und Veganern bekannt ist für ihre Artikel zum Thema Tierschutz, pfeift auf den Komfort des gewohnten Stadtlebens, auf die dortigen Freunde, das urbane Lebenstempo, Coffee to go und die U-Bahn und entscheidet sich stattdessen für die Lüneburger Heide, ein altes Bauernhaus mit gebrauchten Möbeln, eine Herde Schafe und jede Menge Dorfleben. &lt;br&gt; Ihr Erfahrungsbericht &lt;em&gt;Landleben. Von einer, die rauszog&lt;/em&gt;, verknüpft diese Geschichte eines Aus- und Aufbruchs in ein neues Leben mit den philosophischen Ansichten einer überzeugten Tierschützerin, die angesichts der Landwirtschaftskataloge, die man ihr an ihre neue, ländliche Adresse schickt, von der langjährigen Vegetarierin zur überzeugten Veganerin wird. Denn, so schreibt sie,&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; "&lt;em&gt;ich hatte die unwürdigen Bilder der Bio-Legehennen, der "glücklichen" Schweine, der vereinzelt in Plastikboxen stehenden Kälber zu deutlich vor Augen. Jedes Mal, wenn mir der neue Landwirtschaftskatalog zuging, bewies mir der Anblick der diversen Gerätschaften, dass der Mensch seinen Mitgeschöpfen praktisch alles zumutet, was Profit verspricht.&lt;/em&gt;" (S. 228)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; "Bio," so Hilal Sezgins Botschaft, heißt nicht automatisch artgerecht und tierfreundlich. Trotzdem ist &lt;em&gt;Landleben&lt;/em&gt; in meinen Augen kein flehendes oder gar hartnäckiges Plädoyer für Veganismus, auch wenn es diesen als die sinnvollste Ernährungsweise propagiert. Es ist vielmehr eine Auseinandersetzung mit den romantisch-verklärten Phantasien träumender Stadtbewohner, wie sie uns in Hochglanzmagazinen wie z.B. &lt;a href="http://www.landlust.de/"&gt;LandLust&lt;/a&gt; etc. entgegenstarren. Die Autorin selbst gibt zu, dass sie sich vor ihrem Umzug in die Lüneburger Heide allerhand "unrealistischen Visionen" hingegeben (S. 11) und mehr aus dem Bauch heraus als mit dem Verstand allein ein Leben fernab dem urbanen Puls der Zeit, ja, sogar fast gänzlich ohne genaue Zeitangaben, sondern nur dem Rhythmus der Tages- und Jahreszeiten folgend, gewählt habe. &lt;br&gt; Genau aus diesem Grund ist &lt;em&gt;Landleben&lt;/em&gt; ein so authentisches Buch. Ohne Schnörkel und Kitsch, dafür in einer durchgehend unverkrampften Sprache, berichtet Hilal Sezgin von der Ruhe am Waldrand, dem verwilderten Garten und dem Chaos in ihrem Haus, von einem bissigen schwulen Ganterpärchen, von geretteten Hühnern, einem Leben ohne abgeschlossene Türen, ausbüxenden Schafsherden, einem Leben in Gummistiefeln und mit Mistgabel, schmerzenden Gelenken, horrenden Tierarztrechnungen, aber auch von viel Seelenfrieden, neuen und erfüllenden Aufgaben, wachsender Verantwortung für und Hingabe an die Tiere, nachbarschaftlicher Hilfsbereitschaft und dem befreienden Verzicht auf materielle Güter, die vielen Menschen erstrebenswert erscheinen. &lt;br&gt; Das Landleben, wie Hilal Sezgin es führt, ist eine Balance zwischen harter Arbeit und ehrlicher Leidenschaft, zwischen der sommerlichen Ruhe unterm Baum im Garten und dem stundenlangen Ausmisten des Schafsstalls, zwischen knietief im Matsch steckenbleiben und mit neugeborenen Lämmern kuscheln. Es ist nicht die pure Romantik – aber es ist auch nicht völlig unromantisch. &lt;br&gt; Vor allem aber ist Hilal Sezgins Landleben fast schon ein bisschen unkonventionell, da ihre vermeintlichen Nutztiere "ungenutzt" bleiben.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; "&lt;em&gt;Ob man die (Schafe) denn nicht melken müsse? - Nein, die Leerung des Euters regelt die Natur von ganz allein. Eine Frau konnte es gar nicht fassen: "Aber, aber," begann sie, "dann werden die doch alt und müssen sterben?" Genau wie wir alle. - Ist etwa die Fahrt zum Schlachthaus eine Rettung vor dem Tod?&lt;/em&gt;" (S. 262)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Natürlich ist das Buch nicht nur für Veganer (oder Vegetarier) interessant. Ich lege es jedem ans Herz, der sich schon einmal mit dem Konzept der Entschleunigung befasst hat, der seinen Terminen pausenlos hinterher rennt, der schon einmal lächelnd von einem Haus im Grünen mit ein paar Hühnern im Garten geträumt hat oder der das Landleben in seiner Gesamtheit nicht so recht ernst nehmen kann. Alle diese Menschen können von &lt;em&gt;Landleben&lt;/em&gt;. &lt;em&gt;Von einer, die rauszog&lt;/em&gt; auf ihre jeweilige Art und Weise viel lernen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;br&gt;Notiz&lt;/span&gt;: Damit der Artikel nicht zu lang wird, veröffentliche ich morgen den Teil über Astrid Lindgrens Buch (siehe Foto).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/17/green-cat-liest-12811904/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-02-13:/2012/02/13/kick-ass-cuisine-xxxiii-zuericher-geschnetzeltes-geheimzutat-12771708/</id><title>Kick-Ass Cuisine XXXIII: Züricher Geschnetzeltes mit "Geheimzutat"</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/13/kick-ass-cuisine-xxxiii-zuericher-geschnetzeltes-geheimzutat-12771708/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-02-13T18:09:15+01:00</published><updated>2012-02-13T18:09:15+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Ihr Lieben, bald kaufe ich mir wohl eine kaputte Uhr, damit ich nicht pausenlos das Gefühl habe der Zeit hinterherzurennen. Nun verbringe ich schon deutlich weniger Zeit als vorher am Schreibtisch und/oder Laptop, stehe früh auf und trotzdem habe ich den Eindruck, dass die Tage nur so verfliegen, ohne dass ich viel Zeit habe, mich in aller Gebühr meinen kleinen Projekten zu widmen. Zu diesen kleinen Projekten gehört eigentlich auch Mixxed Greens, für das ich schon viele neue Ideen gesanmmelt habe. Doch da die meisten dieser Ideen etwas Zeit bei der Umsetzung benötigen, vertröste ich euch heute erstmal mit einem kleinen Rezept, in der Hoffnung, dass es dann ab spätestens nächster Woche wieder etwas Größeres und Substanzielleres zu bloggen gibt. Übrigens: am Mittwoch erscheint ein Artikel von mir über die sog. Fleischalterativen bei Deutschland is(s)t vegan! Freu mich über jeden, der ihn liest (und kommentiert).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Aber zurück zum Thema: ich präsentiere mein erstes Impro-Geschnetzeltes "Züricher Art"! Die ominöse Geheimzutat ist Sesampaste (auch Tahin oder Tahini genannt). Die gibt dem Geschnetzelten geschmackliche Tiefe und ist außerdem sehr gesund!&lt;br&gt; &lt;img src="http://data7.blog.de/media/404/6184404_4da61ed0c3_m.jpeg" alt="ZuericherGeschnetzeltes"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zutaten&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;eine Handvoll Sojaschnetzel oder Sojachunks (z.B. von Vantastic Foods)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Gemüsebrühe, vermischt mit etwas Sesamöl und Sojasoße&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;etwas Olivenöl&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Paprikapulver "edelsüß"&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Salz und Pfeffer&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;eine mittelgroße Zwiebel&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;braune Champignons, geviertelt oder geachtelt, je nach Größe&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;einen gehäuften Teelöffel Tahin&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1 Pck. Mandel- oder Sojasahne (z.B. von Ecomil)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;evtl. etwas mehr Gemüsebrühe und etwas dunklen Soßenbinder&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;etwas Sojasoße&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;frische Petersilie&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer zum Abschmecken&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zubereitung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Die Sojaschnetzel in der Gemüsebrühe mit Sesamöl und Sojasoße mind. 20 min. einweichen lassen. Währenddessen die Zwiebel in Spalten schneiden und die Pilze putzen und vierteln/achteln.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die vollgesogenen Sojaschnetzel abgießen und gut ausdrücken. &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Eine Pfanne erhitzen und Öl hineingeben. Wenn das Öl heiß ist, die Sojaschnetzel darin kross anbraten und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulvern würzen. Anschließend aus der Pfanne nehmen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;noch einmal etwas Öl in die heiße Pfanne geben und nun die Champignons und die Zwiebelspalten anbraten. Anschließend die Sojaschnetzel und Tahin dazugeben und gut verrühren.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Mit Mandelsahne ablöschen. Sollte es zu wenig Soße sein, mit Gemüsebrühe und dunklem Soßenbinder die Mandel- oder Sojasahne strecken. Mit Sojasoße würzen und ein wenig einkochen lassen. &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken und zum Schluss frische Petersilie untermischen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Dazu passen alle Sorten Reis, aber auch Nudeln oder Kartoffeln, Rösti etc.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein paar kleine Rezepttipps&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Wenn man die Sojaschnetzel über Nacht einweicht, werden sie nicht so gummiartig und intensiver im Geschmack.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Für einen fleischigeren Geschmack kann man zusätzlich etwas Steinpilzpulver oder eingeweichte und anschließend gehackte Steinpilze in die Soße mischen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Sojaschnetzel könnt ihr auf großer Flamme braten, die Pilze und Zwiebel sollten aber nur mit kleiner bis mittlerer Hitze angebraten werden.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;Ich wünsche guten Appetit!!!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/13/kick-ass-cuisine-xxxiii-zuericher-geschnetzeltes-geheimzutat-12771708/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-02-06:/2012/02/06/kick-ass-cuisine-xxxii-sonniger-veganer-zitronenkuchen-12671790/</id><title>Kick-Ass Cuisine XXXII: Sonniger, veganer Zitronenkuchen</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/06/kick-ass-cuisine-xxxii-sonniger-veganer-zitronenkuchen-12671790/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-02-06T14:43:34+01:00</published><updated>2012-02-06T14:43:34+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Seit ich vegan lebe, liebe ich Zitronen. Vermutlich waren sie mir in meiner prä-veganen Zeit nicht aufgefallen, weil ich mich damals noch nicht so ausschweifend fürs Kochen und Backen interessierte. Jedenfalls wurde mir schnell klar, dass ich echt was verpasst hatte und mittlerweile ist Kochen ohne Zitronensaft und Backen ohne Zitronenabrieb genauso unverständlich für mich geworden wie Daily Soaps gucken oder Plastikmüll aus dem Autofenster werfen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Bei aller Liebe zur Zitrone ist es mir bislang allerdings noch nicht gelungen einen vernünftigen und saftigen Zitronenkuchen zu fabrizieren. Entweder der Teig brauchte fast 1 Stunde, bis er durchgebacken war, was zur Folge hatte, dass den Kuchen außen eine unschöne dunkelbraune Kruste schmückte. Oder er wurde staubtrocken, zerfiel in tausend Krümel und schmeckte nicht wirklich nach Zitrone.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;An diverse Fehlschläge gewöhnt, beschloss ich nun heute verhältnismäßig halbherzig, es doch noch einmal auf einen Zitronenkuchentestlauf ankommen zu lassen. Vom gestrigen Mittagessen, für das nur minimale Mengen Zitronenabrieb verwendet worden waren, war noch eine pralle und sattgelbe Bio-Zitrone übriggeblieben und auch ein paar Orangen schon etwas älteren Datums warteten auf eine sinnvollere Verwendung als die Biotonne. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Herausgekommen ist dieser hübsche, goldgelbe, zitronig-saftige Kuchen, dessen Rezept ich gerne weitergebe:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/245/6169245_2c7f41b1d7_m.jpeg" alt="Lemon Cake"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Zutaten für eine Kastenform:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;1 1/2 cups Mehl&lt;br&gt;1/2 bis 3/4 cup Rohrohrzucker&lt;br&gt;1 geh. EL Speisestärke&lt;br&gt;1 TL Natron&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Schale und Saft von 1 mittelgroßen Zitrone&lt;br&gt;Saft von 1-2 Orangen&lt;br&gt;6 EL neutrales Pflanzenöl (ich nahm Rapsöl)&lt;br&gt;1 TL Reisessig oder Apfelessig&lt;br&gt;etwas Vanillemark (alternativ: Vanillezucker, dafür dann weniger Rohrohrzucker nehmen)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Zubereitung&lt;br&gt;1. Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Kastenform einfetten und mit Semmelbröseln oder Mehl einstäuben.&lt;br&gt;2. Die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Natron, Speisestärke) in einer mittelgroßen Rührschüssel mit einem Schneebesen gut vermischen.&lt;br&gt;3. Zitronenabrieb mit Zitronensaft und dem frisch gepressten Orangensaft auf insgesamt 1 Cup (240 mL) auffüllen. Wenn die Orangen nicht so viel Saft abgeben, kann mit Wasser nachgeholfen werden. Essig, Vanille und Pflanzenöl zum Zitronen-Orangen-Saft dazugeben und kräftig verrühren. &lt;br&gt;4. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Schneebesen so lange unterrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.&lt;br&gt;5. Den Teig in die Kastenform geben und ca. 35-40 Minuten backen. Mit einem Schaschlikspieß oder einem Essstäbchen die Garprobe machen. Kuchen auskühlen lassen, dann aus der Form stürzen und servieren.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Tipps: Das Rezept ist sehr flexibel, wer also möchte, kann Heidelbeeren oder Sauerkirschen unter den Teig rühren. Außerdem kann man aus Zitronensaft und Puderzucker einen Zuckerguss herstellen und über dem Kuchen verteilen. Ich selbst mag Zuckerguss nicht besonders, deswegen habe ich den Kuchen nicht glasiert. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Green-Cat wünscht guten Appetit! &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/04smile.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/06/kick-ass-cuisine-xxxii-sonniger-veganer-zitronenkuchen-12671790/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-02-02:/2012/02/03/bisschen-eigenwerbung-green-cat-deutschland-is-s-t-vegan-12625156/</id><title>Ein bisschen Eigenwerbung, oder: Green Cat bei Deutschland is(s)t vegan</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/03/bisschen-eigenwerbung-green-cat-deutschland-is-s-t-vegan-12625156/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-02-03T00:53:28+01:00</published><updated>2012-02-03T00:53:28+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Ihr Lieben, bevor ich mich in meiner ersten komplett freien Woche nach erlangtem Uni-Abschluss nun endlich zwei schon lange geplanten Artikeln widmen werde, mache ich an dieser Stelle kurz die längst überfällige Eigenwerbung:&lt;br&gt; ich schreibe seit einiger Zeit nämlich auch bei&lt;em&gt; &lt;a href="http://www.deutschlandistvegan.de/"&gt;Deutschland is(s)t vegan&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;, einer Kooperation verschiedener veganer BloggerInnen aus Deutschland und dem umliegenden Ausland. Bei &lt;em&gt;Deutschland is(s)t vegan&lt;/em&gt; geht es in erster Linie um Tipps, die das vegane Leben erleichtern. Dort erfahrt ihr, wo ihr als Veganer essen gehen könnt, wo ihr faire und ökolgisch korrekte Kleidung und Schuhe bekommt, welche Veranstaltungen und Messen auf euch warten und vieles mehr. Von Montag bis Freitag gibt es täglich neue Artikel mit wechselnden Autoren und Autorinnen. Außerdem läuft momentan die Serie "Vegan von A bis Z", die immer dienstags aktualisiert wird.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Mir macht es viel Freude für DIV zu schreiben, vor allem weil ich sowieso diverse Gastroberichte für Trier geplant hatte. Nun werde ich diese Berichte eben auf DIV veröffentlichen und euch über meine Facebook-Seite über neue Einträge auf dem Laufenden halten. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Mixxed Greens wird natürlich trotzdem weiter bestehen, ganz klar! &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/05biggrin.gif" alt=""&gt; Ich freue mich, wenn ihr sowohl auf DIV als auch hier vorbeischaut!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/02/03/bisschen-eigenwerbung-green-cat-deutschland-is-s-t-vegan-12625156/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-01-26:/2012/01/26/lieblingslebensmittel-12531138/</id><title>Lieblingslebensmittel</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/01/26/lieblingslebensmittel-12531138/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-01-26T14:34:53+01:00</published><updated>2012-01-26T14:38:48+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Meine Top 10 hatte ich schon einmal &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/07/01/top-10-topf-teller-11405209/"&gt;hier&lt;/a&gt; gepostet, aber gerade geht eine neue Liste durch die Blogosphäre und da wäre es ja mal spannend zu sehen, was ich sonst noch so mag, empfehlen kann oder welche Lieblingssachen neu dazu gekommen sind, sich verändert haben, undundund... :)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; &lt;strong&gt;Lieblings&lt;/strong&gt;...&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Pflanzendrink&lt;/strong&gt;: Alpro Soya Natural Fresh (gibts z.B. bei Edeka und Rewe im Kühlregal) und selbstgemachte Mandelmilch&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Brot&lt;/strong&gt;: Dunkle Brote aus Vollkornmehlen und mit möglichst vielen Körnern drin. :) Auch lecker: Kosakenbrot!!!&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Aufstrich&lt;/strong&gt;: Da hat sich nicht viel geändert, denn der Zwergenwiese Curry Streich ist immer noch ein Favorit. Außerdem mag ich Senf-Rucola Pastete und die Olivenpastete von Alnatura - wenn die bloß nicht in diesen Blechdosen wären... &lt;br&gt; &lt;strong&gt;Öl&lt;/strong&gt;: Mein Öl-Sortiment muss wohl dem eines Gastronomiebetriebs nicht nachstehen, fürchte ich... Ich liebe es, mit verschiedenen Ölsorten rumzuexperimentieren (Olivenöl, Leinöl, Walnussöl, Kürbiskernöl, kaltgepresstes Sonnenblumenöl...). Nur das Rapsöl von Aldi - das geht gar nicht. Pfui!&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Salz&lt;/strong&gt;: Himalaya Schwefelsalz (zum Abschmecken) und grobes Meersalz (auch super als Hautpeeling).&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Hülsenfrucht&lt;/strong&gt;: Find ich eigentlich alle Klasse: am liebsten Kichererbsen in allen Variationen, aber auch Kidneybohnen, schwarze Bohnen, Linsen, weiße Bohnen, Erbsen...ja, eigentlich alles! &lt;br&gt; &lt;strong&gt;Lieblingsgemüse&lt;/strong&gt;: Das ist schwer, denn ich liebe viele Gemüsesorten, aber ganz oben auf der Liste stehen die ganz grünen Sorten, also u.a. Spinat, Feldsalat, Broccoli, grüne Bohnen, grüner Spargel und Rosenkohl. Ich liebe bunten Mangold, Sellerie, Kürbis, die klassischen Mittelmeergemüse, inkl. Oliven und könnte jetzt eigentlich so gut wie jedes Gemüse aufschreiben.&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Lieblingsobst&lt;/strong&gt;: Himbeeren, Stachelbeeren, Erdbeeren, saftige Orangen und Kirschen.&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Saft&lt;/strong&gt;: frisch gepresst am liebsten (falls ich genügend Zeit hab) und dann gerne Blutorangensaft. Ich bin aber auch großer Verfechter von Tomatensaft. :)&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Sahne&lt;/strong&gt;: Ecomil Mandelsahne zum Kochen, weil palmölfrei.&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Kräuter&lt;/strong&gt;: Rucola, Basilikum, Liebstöckel, Schnittlauch und Koriander.&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Gewürz&lt;/strong&gt;: Alles orientalische und natürlich Vanille und Chili.&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Nüsse&amp;Samen&lt;/strong&gt;: Walnüsse und Kürbiskerne!&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Extras&lt;/strong&gt;: Ich kann Salatsoße auf alles draufkippen (- außer natürlich auf Süßspeisen)&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Fertiggericht&lt;/strong&gt;: Bruno Fischer Knödelmischung - super lecker und sehr unkompliziert&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Tofu&lt;/strong&gt;: Tofu aus traditioneller Herstellung von Taifun und Basilikum-Tofu von Taifun&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Yofu&lt;/strong&gt;: Natur von Provamel&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Fastfood&lt;/strong&gt;: Pommes... &lt;br&gt; &lt;strong&gt;Heißgetränk&lt;/strong&gt;: Chai Tee und leider immer noch Kaffee&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Tee&lt;/strong&gt;: Grüner Chai von Yogi Tee und Jasmintee von Alnatura&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Dessert&lt;/strong&gt;: vegane Cupcakes oder vegane Nussecken! Mjamm!&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Kuchen&lt;/strong&gt;: Mandelkuchen oder Schokokuchen, aber auch Käsekuchen find ich "in vegan" ganz toll&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Naschzeug&lt;/strong&gt;: gerne rohe Fruchtriegel, gerne auch selbstgemachte Müsliriegel, gerne vegane Schokolade. Ich mag auch das Dattelkonfekt, das es bei Rewe gibt, leider ist es in unserem irgendwie immer ausverkauft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/01/26/lieblingslebensmittel-12531138/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-01-22:/2012/01/22/lebensmittelverschwendung-12499120/</id><title>Lebensmittelverschwendung</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/01/22/lebensmittelverschwendung-12499120/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-01-22T14:49:33+01:00</published><updated>2012-01-22T14:49:33+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, denn ich habe ja bereits &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/02/02/dokutipp-frisch-muell-globale-lebensmittelverschwendung-10493016/"&gt;&gt;hier&lt;&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/08/16/globale-lebensmittelverschwendung-teil-11675441/"&gt;&gt;hier&lt;&lt;/a&gt; und &gt;&lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/09/07/globale-lebensmittelverschwendung-teil-11802239/"&gt;hier&lt;&lt;/a&gt; auf das leidige Thema hingewiesen, ist Lebensmittelverschwendung und damit verbunden auch der Mangel an Wertschätzung für das, was auf unseren Tellern landet, immer noch hochaktuell und darf nicht auf dem Fokus der Öffentlichkeit verschwinden. Ich trage also hiermit meinen kleinen und aus Zeitmangel leider zwangsweise bescheidenen Teil bei und verweise auf einen recht gut zusammenfassenden &lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,810450,00.html"&gt;Artikel von Spiegel Online&lt;/a&gt;, der heute erschien.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Der Artikel ist deswegen so gut, weil verschiedene für mich sehr inspirierende Menschen zu Wort kommen, wie z.B. der Aktivist Wam Kat, der mit seiner mobilen Küche durch Deutschland zieht und Kindern nicht nur beibringt, was eine Tomate ist, sondern auch aus vom Feld gesammelten Kartoffeln, die wegen ihrer Form oder Größe liegenbleiben, Mahlzeiten für Hunderte von Menschen kocht und somit ein Bewusstsein schafft, das nicht mehr an der perfekten Optik einer Feld- bzw. Baumfrucht orientiert ist, sondern daran, dass ein natürliches Produkt auch Merkmale eines natürlichen Wachstumsprozesses beinhalten kann. Genau wie kein Mensch dem anderen gleicht, gleicht auch kein gewachsenes Gemüse oder Obst dem anderen und es wäre katastrophal, wenn es so wäre.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Bäcker Schüren, der sein nicht verkauftes Brot als Heizmaterial für seine Öfen benutzt, macht sich ein in sich wirklich "perverses" Konsumverhalten, wie der Filmemacher Valentin Thurn es ausdrückt, in den Industriestaaten der Welt zunutze. Es ist löblich, wie sehr sich Schüren engagiert und ich bewundere seine Kreativität und möchte ihm dafür alle Komplimente machen, die es gibt. Aber seine kreativen Verwertungsstrategien sind nun mal von dem Faktor der Nichtwertschätzung unseres "täglichen Brotes" bestimmt. Durch meine eigenen Erfahrungen, die ich als Aushilfsverkäuferin und Sandwichschmiererin in einer nicht wirklich nennenswerten hiesigen Bäckereifiliale sammeln durfte, kenne ich das kranke Prinzip "Masse verkauft Masse," das verlangt, dass noch abends um halb acht, also kurz vor Ladenschluss, ofenfrische Backwaren in ausreichender Menge zum Verkauf stehen müssen. Der Kunde, so die Argumentation, der ich leider beipflichten muss, kauft nichts, wenn er sieht, dass seine Auswahl nur auf vier Rosinenbrötchen, drei Nuss-Schleifen und sieben oder acht Laugenkäsestangen begrenzt ist. Hätten zusätzlich noch Apfeltaschen, Puddingbrezeln, zehn Brote und vier Körbe unterschiedlicher Brötchen im Verkaufsraum ausgelegen, hätte derselbe Kunde wahrscheinlich trotzdem eine Nuss-Schleife gekauft, weil ihm einfach nach etwas Nussigem und Süß-Klebrigem war. Aber da man den Kunden im Einzelhandel schon seit Jahren mit einem Überangebot verwöhnt, erwartet er das auch in einer Bäckerei am Samstag Abend um halb acht (- mir drängt sich gerade der widerliche Begriff "Wohlstandsproblem" auf...). Und so warfen wir am Ende des Tages mehr als die Hälfte der noch vor Ladenschluss schnell aufgebackenen Ware weg. Irgendwann gingen die Sachen dann an die Tafeln, aber selbst das, so nobel es auch ist, ändert nichts am grundsätzlichen Problem. Denn nicht jede Bäckerei gibt ihre Ware an die Tafeln, weil die Mülltüte unkomplizierter ist und es schnell gehen muss.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Es gibt noch viel viel mehr zu sagen in diesem Zusammenhang und ich muss immer aufpassen, dass mein Aktivismus nicht mit mir durchgeht. Aber leider habe ich momentan nicht die Zeit ausführlicher zu sein.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ich werde die Entwicklung in diesem Bereich aber auf jeden Fall weiter verfolgen, da es zwischenzeitlich auch einige sehr schöne und kreative Projekte gibt, wie man seine Lebensmittelverschwendung in Grenzen hält bzw. eindämmen kann. Ich möchte euch über die aktuellen Entwicklungen informieren, auch die politische Seite des Problems erläutern, euch einfache Ideen präsentieren, wie ihr euren Haushalt und euren Kühlschrankinhalt besser überblicken könnt, ohne dafür am Tag mehrere Stunden aufwenden zu müssen. Außerdem möchte ich kreative Rezepte entwickeln, die es euch leicht machen werden, auch das Gemüse und Obst zu "verwursteln," mit dem ihr nicht viel anfangen könnt, das aber in eurem Kühlschrank auf den Exodus im Mülleimer wartet. Als Einstieg empfehle ich den Spiegel Online Artikel und die Einsicht, dass jeder einzelne Konsument wirklich und wahrhaftig Macht über den Handel hat. Und dass man sich auch sehr gut gegen die globale Verschwendung von Lebensmitteln wehren kann ohne direkt zum Mülltaucher werden zu müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/01/22/lebensmittelverschwendung-12499120/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2012-01-10:/2012/01/10/the-work-you-do-while-you-procrastinate-12425432/</id><title>The work you do while you procrastinate....</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/01/10/the-work-you-do-while-you-procrastinate-12425432/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2012-01-10T20:54:30+01:00</published><updated>2012-01-10T20:54:30+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;&lt;em&gt;...is probably the work you should be doing for the rest of your life.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Diesen Spruch habe ich schon einmal gehört und wurde gerade durch die Facebookseite eines Freundes wieder daran erinnert. &lt;br&gt; Wenn es nach dieser Regel ginge, müsste ich dann wohl noch eine Ausbildung als Köchin hinterherschieben, wobei das Berufsfeld wohl leider nichts für mich ist, so insgesamt gesehen. Und Hobbies sollen ja auch Spaß machen, deswegen muss man nicht jedes Hobby zum Beruf erklären, auch wenn es vielleicht die insgeheime Berufung ist. &lt;br&gt; Viel Zeit zum Prokrastinieren habe ich momentan auch nicht, denn: es geht mit Riesenschritten auf die Zielgerade zu und in spätestens drei Wochen bin ich fürs erste wieder ein freier Mensch. Nachdem ich diese Freiheit gebührend gefeiert und all meine Lernunterlagen in ein dunkles Eck meines Zimmers geschoben habe, werde ich wieder&lt;br&gt; ...öfter selbst kochen und backen,&lt;br&gt; ...viel öfter und hoffentlich regelmäßiger bloggen,&lt;br&gt; ...Themengebiete ausweiten (die Agenda ist lang!),&lt;br&gt; ...meine Fotografie"künste" verbessern,&lt;br&gt; ...endlich das neue &lt;em&gt;Mixxed Greens&lt;/em&gt; launchen,&lt;br&gt; ...weitere Artikel für &lt;em&gt;Deutschland is(s)t vegan&lt;/em&gt; schreiben,&lt;br&gt; ...mehr singen und tanzen, für die Seele.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Den Jahresrückblick für 2011 schenke ich mir, denn außer meinem Schreibtisch und anderen Schreibtischen, Text auf Bildschirmen, in Büchern und wissenschaftlichen Aufsätzen habe ich nicht viel gesehen. Ich bin körperlich mit meinem Schreibtischstuhl fusioniert, was es dringend wieder rückgängig zu machen gilt. Ich habe das Gefühl, viele schöne Dinge verpasst zu haben und viel zu isoliert gewesen zu sein. Das "Gute" daran, falls man einer solchen von außen aufgezwungenen Situation überhaupt Gutes abgewinnen kann und möchte, ist, dass ich von vielen Freunden und Bekannten ähnliche Geschichten gehört oder gelesen habe und dass man sich wohl einfach so fühlt, wenn man seinen Master, bzw. Magisterabschluss (oder Staatsexamen, Diplom etc.) macht. Ich habe viel über mich selbst gelernt, über die Grenzen meines Kopfes, meines Nackens, meines Rückens und meiner Beine. Ich habe natürlich viel Fachliches gelernt und es ist eigentlich fast traurig zu wissen, dass diese Fülle an Informationen, die man sich in den Kopf drückt dann doch recht schnell wieder zusammenschrumpfen wird. Aber ich weiß, dass man nie umsonst lernt, von daher demotiviert mich dieses Wissen nur in wirklich verzweifelten Stunden, wenn ich schon zum 10. Mal dieselben vier Sätze lese, weil ich glaube, dass sie wichtiger sind als sie es wahrscheinlich sind. Aber der Abschluss ist nun einmal auch Teil des Studiums und es ist gut, dass es jetzt vorbei ist. Es hat mir die meiste Zeit Spaß gemacht, aber es muss langsam mal etwas neues passieren. Auch wenn ich jetzt noch überhaupt nicht absehen kann, was das sein mag und sein wird. Vielleicht kehre ich noch mal in mich und finde zwischen meinen vielen Prokrastinationspraktiken dann doch etwas, was ich auch beruflich ausbauen kann.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Fürs erste jedoch freue ich mich einfach so gut es mir zwischen meinen Bücherbergen möglich ist auf Februar und hoffe, ihr seid bis dahin noch geduldig mit mir. &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/04smile.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2012/01/10/the-work-you-do-while-you-procrastinate-12425432/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2011-12-15:/2011/12/15/zeit-12308875/</id><title>So viel Zeit muss sein....</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/12/15/zeit-12308875/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2011-12-15T20:08:14+01:00</published><updated>2011-12-15T20:08:14+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Gute Neuigkeiten für alle Social-Media-Fans unter euch: Mixxed Greens hat endlich seine eigene Facebook-Seite bekommen!&lt;br&gt;
Bisher war ich mir nicht sicher, ob es sich wirklich lohnt für ein so kleines Blog so viel "Aufwand" zu betreiben, aber da ich selbst viele Feeds von veganen Blogs bei Facebook abonniere und so auch immer schnell erfahre wer wann was gebloggt hat, wurde mir dann auch irgendwann klar, dass so ein bisschen mehr Social-Media nicht schaden kann. Fühlt euch also eingeladen Mixxed Greens zu mögen (- zu "liken" auf neudeutsch). Ich freu mich über jeden Klick, gerade weil sie endlich endlich abzeichnet, dass das neue Mixxed Greens wirklich in den Startlöchern steht und hoffentlich anfang des neuen Jahres dann auch fertig sein wird. (Mein Helfer Lukas und ich hatten beide einfach zu viele Verpflichtungen dieses Jahr, da kam der kreative Spaß und somit auch die eigene Webseite viiiiiel zu kurz...)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Für 2012 wünsche ich mir natürlich mehr Zeit zum Bloggen, zum Lesen, zum Erforschen der weiten veganen Welt da draußen, die noch immer viele Überraschungen für mich bereithält, zum Kochen und Backen, zum Nachdenken und natürlich zum Essen! Ich hoffe, ihr bleibt mir bis dahin treu. &lt;img src="/img/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" class="middle" border="0"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Einen schönen Abend und eine schöne restliche Vorweihnachtszeit wünsch ich euch!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/12/15/zeit-12308875/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2011-12-10:/2011/12/10/iron-chef-challenge-december-rolled-focaccia-with-garlic-and-herbs-12284391/</id><title>Iron Chef Challenge December: Rolled Focaccia with Garlic and Herbs</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/12/10/iron-chef-challenge-december-rolled-focaccia-with-garlic-and-herbs-12284391/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2011-12-10T18:13:15+01:00</published><updated>2012-02-20T11:44:34+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;+++++++deutsche Version weiter unten+++++++German version below+++++++&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;The &lt;em&gt;Iron Chef Challenge&lt;/em&gt; is sort of a cooking game, where you are given a special ingredient around which you have to invent a dish. You may modify some classic recipe but it's crucial that what you do with this special ingredient is the result of your own thinking and creativity. The idea originated at the creative headquarters of the &lt;a href="http://www.veganmofo.com/"&gt;Vegan MoFo foodbloggers&lt;/a&gt; and I hope there'll be many more Iron Chef Challenges to come.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;The special ingredient for December was "mint," a herb which I really like but which I hardly ever use in the kitchen, because I often find it dominates other herbs and spices. Besides, mint is a herb I associate with fresh summer produce like watermelon, strawberries, raspberries, lime or lemon. It works great in ice-creams but also in taboule, a classic salad made from bulgur, tomatoes, cucumber, parsley and mint. &lt;br&gt;Mint and fresh peas also go together extremely well, but I'm sure there will be many posts involving these two, so I decided to go for something different and make an Italian-inspired bread filled with a summer-y paste made of roasted garlic, ridiculous amounts of fresh thyme and mint, some minced chili, salt and pepper. Together with &lt;a href="http://www.theppk.com/2009/10/puttanesca-tofu-scramble/"&gt;puttanesca tofu scramble&lt;/a&gt; or a greek-style salad this dish may not warm you the way a soup will, but it will certainly make you remember your last holiday at the Mediterranean Sea while you're stuck at home during the next blizzard. Happy days! &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/05biggrin.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/823/6064823_a113f73438_m.jpeg" alt="Iron Chef Challenge"&gt;&lt;br&gt;(I apologize for the fairly bad picture which is the result of a combination of bad light in the kitchen and a rather bad little camera I had to use because I didn't have my own camera with me.)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ingredients for the bread&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;500g all-purpose flour&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;300mL lukewarm water&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;half a package fresh yeast&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1 tbsp. sugar&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1 tbsp. salt&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;In a large bowl, combine the flour and salt. Then make a well in the center. Dilude the yeast in the water and pour the water into the well. Add the sugar and start mixing the ingredients with a fork or a spoon. When the dough starts to get really sticky, start using your hands or an electric mixer to knead the dough for about 5-10 minutes. It should be elastic, but not sticky. If it's too sticky, add a little more flour. If it's too dry, add a little water. (You could fold in some chopped kalamata olives or dried tomatoes at this point!)&lt;br&gt;Then cover the bowl with a kitchen towel, and let the dough rest in the bowl in a warm place for up to an hour. It should double in volume. In the meantime, prepare the filling.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ingredients for the filling&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;3-4 cloves roasted garlic&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;about 3 tablespoons of fresh thyme (only the leaves)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;3/4 cup of mint&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1 teaspoon fresh chili, minced&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1 1/2 tbsp. vegan margarine&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;salt, pepper&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Olive oil&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;some nutritional yeast (optional)&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;Thoroughly mince the thyme and the mint. In a small bowl, mash together the roasted garlic, some salt, chili, the minced herbs and the vegan margarine (works really well with mortar and pestle). Then add enough olive oil to make the paste spreadable. It shouldn't be too runny but it shouldn't be stiff like cupcake-frosting either. If you like nooch, just add some to the filling according to taste. Same goes for the pepper. &lt;br&gt;Preheat the oven to 325F and lightly grease a rectangular baking dish.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Assemble the bread&lt;/strong&gt;:&lt;br&gt;Once the dough has doubled in size, take it out of the bowl and put it onto a work surface sprinkled with flour. Use a rolling pin to spread out the dough and try to make it as rectangular as possible.&lt;br&gt;Then pour the filling onto the dough and spread it out evenly.&lt;br&gt;Roll the dough up gently, starting from one of the short sides. If the roll doesn't fit into your baking dish (- like mine), then cut off remaining part and make small individual rolls (- like when making cinnamon buns).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Bake for 20-25 minutes, checking every so often so that the bread doesn't get too brown. &lt;br&gt;Let cool a little before serving.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;___________________________________________________________________________&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Deutsche Version:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Zwar war der &lt;em&gt;Vegan Month of Food&lt;/em&gt; (kurz Vegan MoFo) Ende Oktober vorbei, aber die Bloggerinnen bei VeganMoFo.com haben seitdem trotzdem immer wieder Gewinnspiele und ähnliches gepostet. Es lohnt sich also ab und an auf der Webseite vorbeizuschauen, gerade wenn man Lust hat mal etwas experimenteller zu kochen. Einmal im Monat gibt es nämlich die sog. &lt;em&gt;Iron Chef Challenge&lt;/em&gt;, eine Art Koch-Spiel, bei dem eine Zutat vorgegeben wird, aus der man dann eine Eigenkreation kochen oder backen soll. &lt;br&gt;Für Dezember war das "Minze," ein Kraut, das ich mag, aber viel zu selten wirklich benutze, weil ich es oft zu dominant finde. Ich mag es vor allem in Kombination mit frischem Obst wie Wassermelone, Erdbeeren oder Himbeeren, Zitrone oder Limette. Aber auch in Taboule oder mit Erbsen ist Minze super.&lt;br&gt;Für die heutige Iron Chef Challenge wollte ich aber was ganz anderes kreieren und habe mich dem Winter zum Trotz und obwohl ich ein großer Fan des Winters bin, dazu entschieden ein Mittelmeer-angehauchtes baguetteähnliches Brot zu backen, gefüllt mit geröstetem Knoblauch, Minze, Thymian und Chili. Zusammen mit einem griechischen Salat hilft es mit Urlaubserinnerungen dann über die dunklen langen Winterabende hinweg. &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/04smile.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zutaten für den Teig:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;500g Mehl&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;300 ml lauwarmes Wasser&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1/2 Päckchen Frischhefe&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1 EL Salz&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1 EL Zucker&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;Das Mehl mit dem Salz in einer großen Schüssel vermengen. Die Hefe im Wasser auflösen. Eine Kuhle ins Mehl drücken und das Wasser und den Zucker hineingeben. Alle Zutaten zu einem geschmeidigen und elastischen Teig verkneten (- kann ein wenig dauern). Den Teig mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen.&lt;br&gt;In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zutaten für die Füllung:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;3-4 geröstete Knoblauchzehen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;3 EL Thymianblättchen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1 Handvoll frische Minze&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;etwas Chili, fein gehackt&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1 geh. EL Alsan&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Salz und Pfeffer&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Olivenöl&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Hefeflocken nach Belieben&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;Thymian und Minze sehr fein hacken. In einer kleinen Schüssel den Knoblauch, die Kräuter, Chili und Alsan gut verrühren. Mit Salz abschmecken. Dann die Paste mit Olivenöl verdünnen. Sie sollte nicht zu flüssig sein, aber eben auch nicht mehr fest wie Butter. Wer möchte, kann noch Pfeffer und Hefeflocken dazugeben.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Den Ofen auf ca. 160 Grad vorheizen. Eine Standard-Kastenform einfetten.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Die Paste gleichmäßig auf dem Rechteck verteilen und den Teig von einer der kurzen Seiten aufrollen.  Die Teigrolle in die Kastenform legen. Sollte sie nicht ganz reinpassen, überstehenden Teig abschneiden und zu individuellen Brotschnecken formen.&lt;br&gt;Etwa 20-25 Minuten backen. Aufpassen, dass der Teig nicht zu braun wird. &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/04smile.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Guten Appetit!!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/12/10/iron-chef-challenge-december-rolled-focaccia-with-garlic-and-herbs-12284391/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2011-12-07:/2011/12/07/gerade-seelisch-moralisch-sonderlich-geliebte-weihnachtsfest-diskussionen-verwandtschaft-ernaehrungsweise-12270954/</id><title>Auch das noch....</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/12/07/gerade-seelisch-moralisch-sonderlich-geliebte-weihnachtsfest-diskussionen-verwandtschaft-ernaehrungsweise-12270954/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2011-12-07T17:53:10+01:00</published><updated>2012-02-20T11:47:48+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;...gerade jetzt, wo ich mich seelisch und moralisch auf das von mir nicht sonderlich geliebte Weihnachtsfest und damit auf einige Diskussionen mit der Verwandtschaft bzgl. meiner Ernährungsweise (- siehe mein Artikel zum Skeptizismus) einstelle, bricht ein &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,802161,00.html"&gt;neuer Bio-Lebensmittel-Skandal&lt;/a&gt; über uns herein. Als wäre die Ehec-Geschichte nicht schon leidvoll genug gewesen für alle Beteiligten (Konsumenten, Produzenten, Politiker und unkoordinierte Aufklärungsstellen), konnte man nun eine Bande von Lebensmittelbetrügern aus Italien festnehmen, die Biolebensmittel gefälscht und in alle möglichen Teile Europas vertrieben haben (- leider steht da nicht, um welche Chefs von welchen Lebensmittelfirmen es sich handelt. Ich hoffe sehr, dass das noch ans Tageslicht kommt). Oder anders gesagt: Bio stand da drauf, wo kein Bio drin war - und das bei Waren aus dem Land, das meines Wissens nach europaweit über die größten Anbauflächen für Bio-Gemüse und -Getreide verfügt. &lt;br&gt;Der Deutschlandfunk berichtete heute Mittag übrigens darüber in der Sendung "Umwelt und Verbraucher." Der Beitrag ist momentan non &gt;&lt;a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1622748/"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt; nachzuhören.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Ich fürchte, dass das Wasser auf die Mühlen sogenannter "Label-Skeptiker" ist, d.h. solcher Leute, die grundsätzlich keine "Bio"- oder "Fair Trade"-Ware kaufen, weil sie behaupten, dass all diese Label sowieso bloß Kundenfang und Kundenverarsche sind - und das, während sie im schlimmsten Fall Joghurts einer gewissen Firma in den Einkaufswagen laden, an denen wirklich gar nichts besonderes ist, die aber beworben werden als seien nur sie das Allheilmittel gegen die Krankheiten eines stressigen Lebens.&lt;br&gt;
Meine Verteidigung von Bio-Lebensmitteln an der familiären Kaffeetafel ist gerade ein wenig angebröselt, zumindest in der Auffassung derjenigen, die damals vehement gegen mich und meinen "Biokram" argumentiert haben. Da freue ich mich doch schon auf das nächste gemütliche Kaffeekränzchen, bei dem ich dann auch wieder meine Meinung zum Ehec-Skandal rauskramen soll und man mir dann sagen wird, dass meine Lebensweise halt doch nix bringt. So.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Und während dann fröhlich Fleisch und Eiprodukte ihren Weg in die Mägen finden und alle mit Kauen beschäftigt sind, werde ich die Gelegenheit nutzen um mal die paar klitzekleinen Fleischskandälchen aufzuzählen, die es in den letzten 10-15 Jahren immer mal wieder gegeben hat. Hurra! Freude unterm Tannenbaum!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Vielleicht bin ich aber auch nur weihnachtsphob und leide deswegen unter solchen sarkastischen Anfällen. Vielleicht haben wir, die trotzdem von der Qualität und Notwendigkeit von Bioware (wenn auch nicht mehr ganz von der aus Italien...) überzeugt sind, ja Glück und bis Weihnachten bzw. bis zum nächsten großfamiliären Treffen an der Kaffeetafel ist alles wieder vergessen. &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/smiley-innocent.gif" alt=""&gt;&lt;br&gt;Ich hoffe sehr, dass es in Zukunft deutlich strengere Kontrollen gibt, dass solch ein Siegelmissbrauch deutlich erschwert bis komplett unterbunden werden kann. Denn ganz davon abgesehen, was dieser Skandal für diejenigen bedeutet, die wirklich und ehrlich biologisch anbauen oder biologisch angebaute Ware verarbeiten, machen solche Siegel einfach keinen Sinn mehr, wenn sie nicht strengstens überprüft werden und immer mehr Verbraucher werden denken, dass sie dann ja genauso gut die Discounterware aus konventionellem Anbau kaufen können. Und das wärs dann gewesen mit der schönen Biowelle...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/12/07/gerade-seelisch-moralisch-sonderlich-geliebte-weihnachtsfest-diskussionen-verwandtschaft-ernaehrungsweise-12270954/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2011-12-06:/2011/12/06/wichtelt-12267313/</id><title>Es vichtelt sehr!</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/12/06/wichtelt-12267313/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2011-12-06T22:25:34+01:00</published><updated>2011-12-06T22:26:16+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Hurraaaaa! Endlich darf ich ein Foto meines Wichtelpakets herzeigen! Fröhlichen Nikolaustag übrigens!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ich muss aber gestehen, dass ich das Wichtelpaket schon am Wochenende aufgemacht habe, da ich diese Woche nicht in Trier bin und kein komplettes Postpaket durch die Gegend schleppen wollte. Es ist mir auch sehr schwer gefallen so lange mit meiner Freude über das Paket hinterm Berg zu halten, aber jetzt darf ich ja endlich und hoffentlich liest das dann auch mein Weihnachtsvichtel, deren Name mir unbekannt war. Aber da ich die Klarnamen vieler Bloggerinnen nicht kenne, deren Beiträge ich aber regelmäßig verfolge, ist sie vielleicht sogar in meiner Blogroll vertreten..?! Also liebe Vichtelin, falls du das hier liest: hab tausend Dank für ein so schönes Paket, so leckere selbstgemachte Plätzchen (- ich brauchte eh eine weihnachtliche Keksdose) und die wunderbaren Non-Food Artikel!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und hier zwei Fotos der gelungenen Überraschung (- leider in Glühbirnenromantik, da es ja bekanntlich draußen recht früh dunkel wird im Winter):&lt;br&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/854/6057854_587d6e8b1f_m.jpeg" alt="P1020433"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Eine tolle selbstgebastelte Weihnachtskarte, eine hübsch eingepackte Überraschung, Mandelschokolade, eine Dose voller selbstgemachter Kekse (leckääääär) und jede Menge Tee.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/867/6057867_2adaa03b3a_m.jpeg" alt="P1020434"&gt;&lt;br&gt;Nach dem Auspacken der Überraschung: sehr süße Silikon-Muffinförmchen in Sternform, die demnächst für weihnachtliche Apfel-Zimt-Muffins ausprobiert werden und ein Katzenkalender für 2012, der mich immer daran erinnern wird, auch mal an mein Seelenheil zu denken und mich, ganz wie eine richtige Katze, auch mal einfach auf dem Sofa einzukringeln und der Welt die Stinkepfote zu zeigen. Vielen Dank dafür!!! &lt;img src="/img/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="middle" border="0"&gt;&lt;br&gt;Ich finde man sieht sofort, dass die Schenkerin mein Blog besucht hat und sich sehr viel Mühe gegeben hat, etwas Schönes und Passendes zu finden. Und das ist für mich der Sinn eines (Weihnachts-, Nikolaus-)Geschenks, die Kombination aus Einfühlvermögen, Kreativität und Überraschung. Ich bin sehr gerührt und begeistert!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;An dieser Stelle darf natürlich der Dank an &lt;a href="http://veganeversuchskueche.blogspot.com/"&gt;Mamavegana&lt;/a&gt; nicht fehlen, die diese Aktion organisiert hat! Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich bin gerne nächstes Mal wieder dabei!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;PS: Ich hoffe, der Dame, die mein Vichtelpaket erhalten hat, gefällt auch, was sie bekommen hat! Sie hat leider kein Blog, auf dem man das Paket sehen könnte...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/12/06/wichtelt-12267313/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2011-12-06:/2011/12/06/vegane-gedanken-unveganem-skeptizismus-reloaded-12264462/</id><title>Vegane Gedanken zu unveganem Skeptizismus (Reloaded)</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/12/06/vegane-gedanken-unveganem-skeptizismus-reloaded-12264462/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2011-12-06T10:55:42+01:00</published><updated>2011-12-06T11:29:34+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Da ich den Artikel dummerweise versehentlich gelöscht hatte und ihn auf der Blogplattform nicht mehr finden konnte, war eine liebe Bekannte so nett und hat mir den Text aus ihrem Feed-Reader in eine E-mail kopiert, so dass ich ihn jetzt wieder hochladen kann (- für alle, die ihn noch lesen wollten). Leider sind die Kommentare definitiv verschwunden, was sehr schade ist und mir wirklich leid tut! In Zukunft passe ich besser auf, was ich anklicke. &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/060lol.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;______________________________________&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Verbringe ich das Wochenende bei meiner Familie oder der Familie meines Freundes C., ertappe ich mich meistens "am Montag danach" dabei, wie ich über Veganismus sinniere und darüber, wie er endlich zur Normalität in meinem Leben werden kann.&lt;br&gt; Wenn ich alleine bin, für mich und C. oder mit C. koche und/oder backe, mich mit den Food Coop'lern austausche (von denen nur eine absolute Minderheit Fleisch isst) oder mit meinen Freunden zusammen bin, dann ist Veganismus eine Sache, die kaum noch Überlegung oder Grübeleien verursacht. Ich supplementiere B12 und es ist so normal wie das Schnippeln von Gemüse oder das Zusammenstellen eines großen Salats oder das Pürieren von Bohnen und/oder Tofu als Basis einer Quiche. Bin ich aber am elterlichen Herd, muss ich mich immer und immer wieder mit meiner Entscheidung vegan zu leben auseinandersetzen. Auch noch nach einem Jahr. Und das nervt mich.&lt;br&gt;Ich kann mir gut vorstellen, dass viele von euch Veganern da draußen ähnliche Situationen kennen wie die, die ich jetzt schildern werde:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Die meist etwas ungläubig gestellte Frage (v.a. von der Verwandtschaft), ob ich denn mein &lt;em&gt;Veganismus-Ding&lt;/em&gt; immer noch mache, so als würde man mich fragen, ob ich immer noch die neueste Brigitte-Diät durchziehe.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Die noch ungläubigere Frage, gerichtet an C., ob er denn auch vegetarisch/vegan sei. Offenbar gilt immer noch: "Der Mann braucht Fleisch!"  Vielleicht glaubt man aber auch, ich sei ein Tyrann, der den armen C. zwingt keine Tiere mehr zu essen - als könne er sich nicht wehren. Ich bezeichne das fieserweise gerne als das Mario-Barth'sche Geschlechterverständnis und wundere mich dann auch nicht mehr, wieso so ein Schwarz-Weiß-Maler tatsächlich so viel Erfolg hat.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Die Kennzeichnung eines Lebensmittels als "veganisch".&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Die hochgezogene Augenbraue und der "Ha! Also doch Pillen!"-Gesichtsausdruck, wenn ich dabei ertappt werde, wie ich mir eine B12 Tablette einwerfe.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Die Frage, ob denn dieser Kuchen jetzt auch vegan(isch) sei, zusammen mit einem Tonfall, der mir suggeriert, dass man davon ausgeht, dass er dann nicht besonders gut ist. Glücklicherweise konnte ich die meisten Leute dann doch vom Gegenteil überzeugen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Die Frage, ob ich denn Erdnüsse essen "dürfe," als seien Nüsse nicht vegan. Hallo? Nüsse? Zumal ich alles essen darf und dank eines Mangels an Allergien auch alles essen kann, aber eben nicht alles essen will. (Ich behaupte hier einfach mal ganz frech, dass das eine gespielte übertriebene Unwissenheit ist, die mir suggerieren soll, dass vegan&lt;em&gt;isch&lt;/em&gt; sein zu kompliziert ist um den Alltagstest zu überstehen. Außerdem zeigt es mir, bzw. soll es mir zeigen, dass man meinen Food-Intake im Auge behält, auf dass ich ja keine "Fehler" mache und doch was esse, was nicht vegan&lt;em&gt;isch&lt;/em&gt; ist, weil ich glaube, es merkt ja keiner...)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Und wenn ich zurückspotte, dass Nüsse keine Tiere sind, kommt oft der völlig unqualifizierte Kommentar, dass ich ja gar nicht wissen kann, dass so eine Nuss keine Gefühle habe und/oder dass es durchaus sein kann, dass ein armer Elefant dafür missbraucht wurde die Erdnüsse zu ernten.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Das spöttische Charakterisieren meines grünen Mangoldsmoothies als etwas okkultes und hippie-haftes, ohne ihn je probiert zu haben.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Der Glaube, dass veganes Backen sehr schwierig sei, auch wenn das Backrezept nur aus Mehl, Zucker, Backpulver, Kakao, Sojamilch und Margarine besteht. Natürlich einhergehend mit dem Gedanken, dass man das dann ja nicht kann und mir lieber einen Kuchen mit Eiern vorsetzt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Der Glaube, dass Fische nicht aus tierlicher Substanz bestehen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Und die aktuellsten Punkte auf meiner Liste:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Der Glaube, dass Veganismus automatisch Mehrarbeit in der Küche bedeute. Ein diesbezüglicher Kommentar ist meist gefolgt von einem "Ich weiß ja auch nicht, wie ihr (Vegetarier/Veganer, etc.) das macht!" Hierbei geht es zum einen um den Verzicht auf Butter, Eier und Sahne, die Allheilmittel für ein gutes Sonntagsessen, und zum anderen um die angeblich so umständliche Schnippelei des Gemüses. Übersehen wird aber gerne, dass sich die Schnippelei bei einem rein veganen Essen in Grenzen hält, es einem aber umständlich vorkommt, wenn man gleichzeitig noch ein Fleischgericht, eine Bratensoße, einen Topf voller Kartoffeln und einen grünen Salat zu machen versucht.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Der Glaube, dass Veganismus gleichzeitig teure Küchengeräte bedeute. Meine Mutter behauptete das am Wochenende, als ich ihr sagte, dass ich mir gerne irgendwann mal ein Dörrgerät kaufen wolle (aus &lt;strong&gt;Interesse&lt;/strong&gt; am Kochen und an der Rohkostküche) und zu Weihnachten deswegen am Liebsten einen Zuschuss dafür hätte. Und weil ich einige Tage zuvor mal gesagt hatte, dass es sich total lohne in eine gute Küchenmaschine und einen starken Mixer zu investieren (unabhängig von den Ernährungsgewohnheiten), geht sie nun davon aus, dass man ohne solche Apparate nicht richtig vegan kochen &lt;em&gt;kann&lt;/em&gt;. Dabei besitzt sie einen teuren Schnellkochtopf, einen Brotbackautomat, einen Reiskocher, einen Crepe-Maker, mehrere Waffeleisen, eine Saftpresse etc. So viel zu elektrischen Küchenhelfern. Sie sollte mal versuchen ihre Kartoffelpuffer mit einer Küchenmaschine zu machen. Dann hätte man auch gleich bewiesen, dass (veganes) Kochen (mit der unverzichtbaren Küchenmaschine) alles andere als zeitintensiv ist.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Ich weiß, dass es Artikel wie diesen zu Hauf gibt und dass viele, wenn nicht die meisten von euch, schon einmal derartiges erlebt haben. Manche, und die beneide ich unverholen, haben aber Familien, die sich der veganen Lebensweise ihrer Kinder/ Partner/ Enkel/ etc. anpassen und mal einen veganen Kuchen backen oder mal was veganes kochen. Aber irgendwie sind die Strukturen in meinem familiären Umfeld so eingefahren, dass ich dann doch lieber selbst koche. Ich wünschte nur, dass der leichte Spott über meine Lebensweise endlich verschwinden würde. Denn auch wenn ich Humor habe, nervt es mich so langsam, dass meine Ernährung und meine Gedanken darüber so oft Gegenstand von Sticheleien und Witzchen oder eben Unverständnis sind. Richtig schlimm wird es dann, wenn zufällig mal wieder einer dieser Artikel in den Medien umhergegeistert ist, in dem Veganismus als mangelhafte und verantwortungslose Ernährung dargestellt wird - und dafür natürlich nur die Puddingveganer als Beispiele dienen.&lt;br&gt;Ich esse jetzt seit einem Jahr vegan - sollte es nicht mal wirklich normal geworden sein? Was sag ich meinem Umfeld denn am besten noch, außer dass ich mich damit wohlfühle, dass ich mich gesund fühle, dass ich es absolut nicht umständlich finde und dass es auch ohne tierisches Fett absolut schmackhaft ist, wenn man seinen Gewürzschrank nicht nur auf Salz, Pfeffer und Muskatnuss beschränkt?&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Und wo ich schon dabei bin, füge ich eine kleine Ergänzung in Anlehnung an &lt;a href="http://vollvegan.blogspot.com/2011/11/schone-heile-veganerwelt.html"&gt;diesen Artikel von Mausflaus&lt;/a&gt; ein: Veganismus ist, verglichen mit einer ovo-lakto-vegetarischen oder einer omnivoren Ernährung, natürlich (noch) recht kompliziert, sofern man diese Ernährungsweise ernsthaft und ausgewogen praktizieren möchte. Das gilt vor allem dann, wenn man nicht in Geld schwimmt oder in einer Region wohnt, wo der nächste Bioladen ewig weit entfernt ist. Natürlich liest man deutlich häufiger Zutatenlisten als andere Leute und "kann" nicht einfach so von jedem x-beliebigen Kuchen auf der Kaffeetafel essen. Und genau das sind leider die DInge, die dem nicht-veganen Umfeld als erstes auffallen, genauso wie uns auffällt, wenn Leute unhöflich sind, wir aber eigentlich selten wirklich bemerken, wenn sie höflich sind. Wenn ich Tomatensalat mit Gurke und Oliven esse, dann schert sich keiner drum, obwohl es vegan ist. Sobald ich aber etwas ablehne, weil Ei oder Milch drin ist, geht die Diskussion los. Ich für meinen Teil aber empfinde das Vegansein absolut nicht als Einschränkung oder Mehraufwand, was natürlich auch damit zusammenhängt, dass ich sehr gerne koche und schon immer gerne Gemüse gegessen habe, keine Lebensmittelunverträglichkeiten habe und tendenziell auch alles Pflanzliche esse. Außerdem lebe ich in einer Stadt, in der ich mich in vier Bioläden mit allem eindecken kann, was das vegane Herz begehrt. Allerdings stimmt es, dass Ich mittlerweile mehr Geld für Lebensmittel ausgebe als je zuvor. Das hängt aber mit einem generellen Normenwechsel in meinem Leben zusammen, aus dem sich dann die Entscheidung zum Veganismus ergeben hat und nicht umgekehrt. Ich achte viel mehr auf Regionalität, biologisch-dynamische Landwirtschaft und Qualität als vorher, das würde ich auch tun, wenn ich "nur" vegetarisch wäre. Genauso würde ich mir auch dann teure Küchenutensilien kaufen, wenn ich nicht vegan, sondern omnivor wäre. Ich gebe gerne zu, dass die Umstellung von einer omnivoren auf eine vegane Ernährung nicht mal so mir nichts, dir nichts vonstatten ging. Ich musste viel Zeit aufwenden, um Informationen zu finden, Produkte zu finden, Produkte zu testen, anders kochen zu lernen etc. Aber ich habe das freiwillig und mit viel Freude gemacht. Trotzdem akzeptiere ich auch, dass das für viele Leute nicht in die Lebensrealität passt, bzw. es ihnen nicht wichtig genug ist, die Zeit zu investieren, die so ein Umdenken und eine Umstellung nun mal kostet. Und weil ich das akzeptiere, erwarte ich auch, dass auf der anderen Seite akzeptiert wird, dass veganes Essen für mich genauso normal ist wie für andere ein Steak und dass ich die ewigen Rechtfertigungen und Sticheleien leid bin. Wenn jemand wirklich wissen will, wieso ich vegan lebe, dann erkläre ich das gerne und hoffe, dass mein Gegenüber zum Nachdenken animiert wird. Ich schreie jedoch keinem Omnivoren aus Prinzip "Mörder!" ins Gesicht und erwarte im Gegenzug auch, dass man mich nicht als "komischen Öko/Hippie/Freak" bezeichnet. So viel Höflichkeit muss sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/12/06/vegane-gedanken-unveganem-skeptizismus-reloaded-12264462/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2011-11-24:/2011/11/24/verdammt-12214017/</id><title>Verdammt!</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/11/24/verdammt-12214017/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2011-11-24T15:48:19+01:00</published><updated>2011-11-24T15:48:19+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;Nun habe ich hier eben etwas Ordnung in meine Blogeinträge bringen wollen und dabei ausgerechnet und völlig versehentlich den letzten Blogeintrag über den Skeptizismus in meinem familiären Umfeld gelöscht, weil ich nicht richtig aufgepasst habe. Neben der Tatsache, dass ich mir gerade enorm stupide vorkomme, ist das natürlich extrem ärgerlich, weil nun eure vielen lieben Kommentare auch weg sind. &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/14sad.gif" alt=""&gt;&lt;br&gt;Ich habe keine Ahnung, wie man auf dieser Plattform hier verloren gegangene Einträge wieder zurückbekommen kann oder ob das überhaupt geht. Ich werde das mal nachprüfen, vielleicht finde ich den Eintrag ja wieder. Drückt mir die Daumen und habt einen schönen Nachmittag!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Bald wird auch mal wieder anständig gebloggt! &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/smiley-smile2.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/11/24/verdammt-12214017/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2011-11-09:/2011/11/09/kick-ass-cuisine-xxxi-mock-duck-stir-fry-12140621/</id><title>Kick-Ass Cuisine XXXI: Mock Duck Stir Fry</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/11/09/kick-ass-cuisine-xxxi-mock-duck-stir-fry-12140621/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2011-11-09T15:14:09+01:00</published><updated>2011-11-09T15:27:15+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/982/6001982_a680d715ec_m.jpeg" alt="Mock Duck Stir Fry"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Mock Duck gehört zu den veganen Lebensmitteln, über das grundsätzliche Skeptiker der veganen Ernährung gerne mal die Nase rümpfen und behaupten, dass Mock Duck ein sehr guter Beweis für all den Verzicht sei, dem sich ein Veganer gezwungenermaßen unterwerfen müsse. Denn wie ist sonst zu erklären, dass man Entenfleisch sogar in seiner Optik nachahmt? Oder sind das alles neumodische Merkwürdigkeiten der Leute, die irgendwie nicht kapieren wollen, dass es ohne Fleisch halt doch nicht geht?&lt;br&gt;Grübeleien wie diese sind mir schon oft begegnet, wenn Mock Duck im Spiel war. Dabei ist das mitnichten neumodischer Firlefanz, sondern ein wirklich uraltes chinesisches Lebensmittel aus Weizeneiweiß (Seitan), der frittiert und dann eingelegt wird. Charakteristisch für Mock Duck ist, dass es die Haut einer gerupften Ente nachahmt, was ihr auf dem obigen Bild ganz gut sehen könnt. Viele Leute mögen die Marinade nicht, in der Mock Duck eingelegt ist. Aber obwohl sie sehr ölig ist, finde ich sie wirklich gut und benutze sie immer als eine Komponente für die Soße zum Ablöschen eines Mock Duck Stir Fry.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Da in der modernen Gesellschaft nicht jeder so bekloppt ist wie ich und sich trotz überfülltem Terminkalender und tausend Deadlines in aller Seelenruhe zwei Stunden in die Küche stellt, ist das nun folgende Rezept was für die ganz Eiligen. Es lässt sich innerhalb von 15 Minuten zusammenwerfen, vorausgesetzt man hat ein scharfes Küchenmesser und ein paar grundlegende Kenntnisse im Umgang damit.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Utensilien&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;eine große Pfanne&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;ein Kochtopf für Nudeln&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;ein großes Schneidebrett und ein großes Messer&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;heißes Wasser im Wasserkocher&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zutaten (für 2)&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Mock Duck (z.B. von Vantastic Foods oder aus guten Asialäden)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;ein halber Bund Frühlingszwiebeln&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1-2 Karotten&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1 kleine rote Paprikaschote&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Japanische Udon-Nudeln (trocken) für 2 Personen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1 EL Reisessig&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;2 EL Sojasoße&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1 EL Mirin&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;etwas Mock-Duck Sud aus dem Glas&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1 TL Sesamsaat&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Step-by-Step&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Pfanne auf den Herd stellen und auf mittlere Hitze drehen, noch kein Öl hineingeben&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Topf für Nudeln bereitstellen, aber noch nicht die Kochplatte anstellen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Sojasoße, Reisessig, Mirin und Mock Duck Sud in einem Schüsselchen verrühren und zur Seite stellen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Schnippeln: von den Frühlingszwiebeln die Wurzel und welke Stellen abschneiden, ggf. äußere labberige Blätter entfernen, dann in Rauten schneiden (mit dem ganzen grünen Teil)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Schnippeln: Karotte mit dem Sparschäler schälen und ebenfalls in angeschrägte Scheiben schneiden&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Schnippeln: Paprika entkernen und in halbwegs feine Streifen schneiden&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Schnippeln: Mock-Duck aus dem Glas fischen und zu große Stücke halbieren, geht mit dem Messer oder den Fingern&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;etwas Öl in die heiße Pfanne geben und das Wasser aus dem Wasserkocher in den Topf geben und die Kochplatte anstellen. Wasser leicht salzen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Fry: Frühlingszwiebeln leicht glasig dünsten (ein paar grüne Rauten zum Garnieren aufheben), dann die Karotten und Paprika dazugeben.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Das Nudelwasser dürfte jetzt kochen. Udon-Nudeln hineingeben und kurz umrühren.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Mock-Duck zum Gemüse in die Pfanne geben und unter Rühren weiterbraten.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Nudeln abgießen (- brauchen nur 3 Minuten) und direkt  in die Mock-Duck Pfanne geben.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Mit dem Sojasoßengemisch ablöschen und so lange Rühren, bis die Nudeln schön in der Pfanne verteilt sind (- haben die Tendenz zusammenzukleben)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Mit Sesam bestreuen und servieren. &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/smiley-smile2.gif" alt=""&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;Wer mag, kann noch ein kleines bisschen Sesamöl über das Stir Fry träufeln. Geht aber auch ohne.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Schüssel, in der ich das Gericht serviert habe, stammt übrigens von &gt;&lt;a href="http://www.alojadogatopreto.com/produtos.aspx?idFamilia=60"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt; und wurde mir aus Spanien von der lieben S. mitgebracht. An dieser Stelle nochmal ein großes fettes Dankeschön für zwei in Form und Farbe so perfekte Schüsseln!!! &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/smiley-kiss.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/11/09/kick-ass-cuisine-xxxi-mock-duck-stir-fry-12140621/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2011-11-02:/2011/11/02/mal-veg-12107469/</id><title>Sie sind dann mal veg....</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/11/02/mal-veg-12107469/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2011-11-02T17:21:44+01:00</published><updated>2011-11-02T17:21:44+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;In den ersten Oktoberwochen war ich nicht gerade mega-aufmerksam, was Nachrichten und/oder Blognachbarn etc. anbelangt. Außer MoFo und Uni lief da nicht viel. Deswegen habe ich auch den &gt;&lt;a href="http://veganlegion.org/vgd-abschied.pdf"&gt;offenen Brief&lt;/a&gt;&lt; mehrerer veganer Basisgruppen an die VGD verpasst, der am 13. Oktober veröffentlicht wurde.&lt;br&gt;Habt ihr den schon gelesen? Bisher habe ich dazu nur auf einem anderen Blog aus meiner Blogroll was gefunden. &lt;br&gt;Würde mich interessieren, was ihr darüber denkt. Ich persönlich bin der VGD gegenüber schon länger etwas skeptisch eingestellt. Ich abonniere zwar deren Facebook-Thread und schau ab und an auf deren Webseite vorbei, aber wirklich überzeugen tun sie mich nicht, auch wenn Leute wie Jan Gerdes, dessen Kuhaltersheim ich unterstütze, beim VGD aktiv sind.  &lt;br&gt;Und nach der Lektüre dieses offenen Briefes bin ich noch skeptischer...&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Gibts irgendwelche Meinungen dazu? &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/smiley-smile2.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/11/02/mal-veg-12107469/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2011-10-30:/2011/10/30/last-day-of-vegan-mofo-12092758/</id><title>Last Day of Vegan MoFo....</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/10/30/last-day-of-vegan-mofo-12092758/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2011-10-30T19:01:45+01:00</published><updated>2011-10-30T19:01:45+01:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;*&lt;/strong&gt;Deutsche Version weiter unten&lt;strong&gt;*&lt;/strong&gt;German version below&lt;strong&gt;*&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;...and I don't have a recipe to share.&lt;br&gt; I wanted to take part in the Iron Chef Challenge #4, but a birthday-party and some other stuff took most of my time. Plus, there's still a lot of food in the fridge that has to be used up before it goes bad, so no carrots and oats today.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;It's too bad my personal Vegan MoFo blogging adventure has to end on such an unspectacular note, but I'm gonna use this blog entry for a kind of personal evaluation of this blogging event.&lt;/p&gt;
	&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;All in all, I enjoyed my first Vegan MoFo. I remember that I started this blog sometime in November last year when MoFo 2010 was in full swing. And I was so sorry I didn't participate. So it's cool I was able to take part this time. &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/04smile.gif" alt=""&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;But I broke the rules: the MoFo team of organizers wrote that you should post almost every day. And while my motivation was really high during the first two weeks of October,  I didn't post nearly half as much during the second half of the month. Why was that? Well, party because deadlines for work put a lot of pressure on me, partly because my food didn't turn out the way I had planned, partly because I didn't take any good pictures, partly because I just forgot and partly because I didn't know if other MoFoers actually visited my blog. I tried to read as many blogs as possible and found a few really really good ones which I will surely follow in the future, but my own blog statistics didn't really show an increase in visitors compared to pre-MoFo time, which was a little bit disappointing to be honest... I wasn't really all that motivated to put in so much energy which was needed elsewhere. Plus, I didn't have a cool MoFo theme, which made it really hard to keep going. A good MoFo theme really keeps you going, and if I take part in MoFo next year, I'll figure out a theme beforehand, that's for sure. &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/04smile.gif" alt=""&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;From what other German bloggers posted I figured that some of them seemed unaware that this year's MoFo started in October and not in November. I haven't even seen it advertized by the Vegan Society of Germany and I wonder why they completely ignored this event. The vegan food blogging scene might not be as large in Germany as it is in the US, but it's growing fast and I feel we should definitely organize an all-German Vegan MoFo or an EU-wide Vegan MoFo or something like that. Not because we don't like anybody else, but because it would be nice to have some free Giveaways too (- most of the Giveaways this time were US and Canada only, I think...correct my if I'm wrong...) and connect the local food blogging scene, find new blogs etc. So if anyone wants to help me organize such an event, write me an e-mail or post a comment. &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/05biggrin.gif" alt=""&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;/ol&gt;
	&lt;p&gt;I'd like to thank the organizers for all the work they put in Vegan MoFo 2011!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;I've got so many recipes bookmarked that it's hard to decide with which to start. I'll be really really fat by Christmas.... &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/060lol.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;________________________________________________________&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Der letzte Tag des Vegan MoFo und ich hab kein Rezept für euch.&lt;br&gt;Der ursprüngliche Plan war ja, an der letzten Iron Chef Challenge teilzunehmen, die dieses Mal Karotten und Haferflocken als zu verkochende Zutaten vorgegeben hatte. Allerdings haben eine Geburtstagsparty und Besuch und andere Dinge das meiste meiner Freizeit gefressen und der Kühlschrank ist voller Lebensmittel, die ich verkochen muss bevor sie schlecht werden, dass es eben doch nix mit Karotten und Haferflocken gibt heute.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ich will die Gelegenheit aber nutzen um ein paar Dinge über den MoFo 2011 zu schreiben, ein kleiner persönlicher Rückblick sozusagen:&lt;/p&gt;
	&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;Insgesamt hat mir der MoFo Spaß gemacht. Es war mein erster, da ich letztes Jahr im November erst anfing zu bloggen, als der MoFo schon in vollem Gange war. &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Allerdings habe ich mich nicht an die Spielregeln gehalten und deutlich weniger gebloggt als man sollte. Das lag zum einen an einzuhaltenden Deadlines und sonstigen Verpflichtungen, schlechten Fotos oder einfach unspektakulärem Essen und Vergesslichkeit. Teilweise lag es aber auch daran, dass ich mir nicht sicher war, ob andere MoFo Teilnehmer, insbesondere diejenigen, die meinen Blog noch nicht kennen/kannten, überhaupt meine Seite ansurften. Ihr kennt das sicher auch: man ist motivierter sobald man Feedback bekommt und weiß, dass Leute den Kram lesen, den man so schreibt. Und laut meiner Blogstatistik sind die Seitenaufrufe durch den MoFo 2011 nicht nach oben gegangen, sondern stagnieren, was ein bisschen enttäuschend ist. Leider hatte ich auch kein besonderes Thema. Sollte ich nächstes Jahr nochmal teilnehmen, werde ich mir auf jeden Fall vorher ein interessantes Thema überlegen, ich denke, dass das auf jeden Fall helfen wird beim täglichen Bloggen. &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Ich hatte den Verdacht, dass manche deutsche Blogger gar nicht mitbekommen haben, dass der MoFo schon im Oktober ist. Ich hatte das auch nur zufällig gesehen, als ich Ende September mal die MoFo Seite ansurfte. Die VGD hat auch keine Werbung gemacht, zumindest habe ich keine gesehen und das verwundert mich dann schon ein bisschen. Es ist immerhin ein globales veganes Event, wieso stürzen die sich da nicht drauf?! Gerade deswegen hatte ich den Gedanken, einen Vegan MoFo hier in Deutschland aufzuziehen, um die Blogosphäre etwas mehr zu vernetzen, um ein paar coole Giveaways zu verlosen und neue Blogger zu motivieren. Wer Lust hätte so etwas zu organisieren, kann sich gern bei mir melden, per mail oder in den Kommentaren. Wäre cool, wenn da was zustande käme. &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/04smile.gif" alt=""&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;/ol&gt;
	&lt;p&gt;Natürlich gilt mein Dank den Organisatoren des MoFo 2011, die sich echt Mühe gegeben haben und wahrscheinlich vor lauter Bloglesen nun viereckige Augen haben... &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/060lol.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/10/30/last-day-of-vegan-mofo-12092758/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2011-10-27:/2011/10/27/vegan-mofo-day-25-cranberry-orange-bread-12078661/</id><title>Vegan MoFo Day 25: Cranberry-Orange-Bread</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/10/27/vegan-mofo-day-25-cranberry-orange-bread-12078661/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2011-10-27T16:28:48+02:00</published><updated>2011-10-27T16:31:27+02:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/942/5970942_8fbf89b616_m.jpeg" alt="Cranberry_Orange_Walnut"&gt;&lt;br&gt;I do love me some sweet breads to nibble on in the afternoon while I'm sipping my coffee, indulging in the latest issue of a certain veggie-magazine. I've already made a very tasty banana bread and tried a sweet potatoe bread which tasted a little more ordinary than I had expected. But since it's fall and there are nuts and cranberries and oranges everywhere I decided to make the &lt;a href="http://aricooks.wordpress.com/2010/11/09/hunger-pains-and-a-cranberry-orange-nut-bread/"&gt;&gt;cranberry-orange-bread from &lt;em&gt;Veganomicon&lt;/em&gt;&lt;&lt;/a&gt;, since, just like I said in my last post, their recipes have never let me down so far.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Orange bread is about the only baked good my dad can whip together. But I'm sure he never tried to fold in some chopped walnuts or pecans, cranberries and a hint of allspice (Piment or Nelkenpfeffer in German).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;As usual I reduced the amount of sugar by about 1/3 and the sweetness is just enough for me. It's too bad I couldn't take a better picture, the light outside was weird today....&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;I recommend covering the loaf when it starts getting really brown on top, the crust my bread has is ok for me but it could be a little less dry. The rest of the bread is excellent, though! &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/05biggrin.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/10/27/vegan-mofo-day-25-cranberry-orange-bread-12078661/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry><entry><id>tag:mixxedgreens.blog.de,2011-10-25:/2011/10/25/vegan-mofo-day-25-crepes-with-spinach-and-tofu-turkish-nougat-12067934/</id><title>Vegan MoFo Day 25: Crepes with Spinach and Tofu; Turkish Nougat</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/10/25/vegan-mofo-day-25-crepes-with-spinach-and-tofu-turkish-nougat-12067934/"/><author><name>green-cat</name></author><published>2011-10-25T16:11:18+02:00</published><updated>2011-10-25T16:17:19+02:00</updated><content type="html">	&lt;p&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/858/5965858_dc852b55fa_m.jpeg" alt="CrepesSpinachLimeTofu"&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;What a great day! I finished writing and revising my master's thesis yesterday night and before I start studying for the rest of my exams, I'll take a couple of days off to just relax, listen to the &lt;em&gt;Harry Potter&lt;/em&gt; audiobooks  for like the tenth time (- I just loooove Stephen Fry!) and clean up my room, my paperwork and my pantry. And, of course, I'm gonna do some really awesome and time-consuming cooking, now that I don't have to get back to my desk all the time. &lt;br&gt;So today I was in the mood for something really fancy for which I wouldn't have to buy any new ingredients. I still had some buckwheat left from making the BuQuiRiMi-Bread, so I decided to give crepe-making another go. Before I went vegan about a year ago, I used to love crepes filled with bolognese sauce and some greens and have tried to make my own vegan crepes ever since. And it 's never worked, no matter which recipe I tried. &lt;br&gt;The only ones that weren't a complete disaster were the crepes from &lt;em&gt;Veganomicon&lt;/em&gt;, so I tried that recipe once again today, using a good non-stick frying pan (- my roommate's got some really awesome pans, it's totally worth investing some money into good-quality brands) and arrowroot powder instead of regular cornstarch.* &lt;br&gt;I don't know which one of these things made the difference, but the crepes came out fantastic! They are a bit tangier than non-vegan crepes but once you got used to the taste they're extremely good! (You can find the recipe doing a "google books" search, if you don't have the money get your own copy of the &lt;em&gt;Veganomicon&lt;/em&gt;...)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;I stuffed them with &lt;a href="http://veganyumyum.com/2008/06/sweet-chili-lime-tofu-with-wok-steamed-collards-and-quinoa/"&gt;chili-lime-glazed tofu&lt;/a&gt;, a recipe from &lt;em&gt;Vegan Yum Yum&lt;/em&gt; (though I left out the mint) and some sauteed spinach that was in my fruit-and-veggie-crate last week. &lt;br&gt;A really fancy dinner, but quite easy to throw together once you get the hang of making crepes that don't stick together or fall apart.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;I've never been much of a dessert-directly-after-dinner-person, but every once in a while I do crave some sweet and sticky goodie to balance a hearty meal. Last week a friend of ours dropped by and brought us a souvenir from Turkey, where she had visited friends.&lt;br&gt;&lt;img src="http://data7.blog.de/media/845/5965845_db9ea108ba_m.jpeg" alt="TurkishNougat"&gt;&lt;br&gt;That's Turkish nougat with almonds, hazelnuts and pistachios. It's vegan, it's soft and gooey, it's sweet, it's pretty, it's coconut-y and it's absolutely delicious! I could eat the whole carton of it in one go! &lt;br&gt;We have a Turkish supermarket in the neighborhood so I'll have to check whether they carry this brand ("Ipek") or not. &lt;br&gt;If anyone happens to have a recipe for these naughty little things, give it to me! &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/060lol.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;That's it for now, I gotta hurry up, Quidditch practice is about to start... &lt;img src="http://www.blog.de/image/smileys/icon_crazy.gif" alt=""&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;______________________&lt;br&gt;*) The original recipe calls for arrowroot powder. Because I didn't have that on hand most of the time I used cornstarch instead. Seems as if cornstarch just doesn't work that well...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://mixxedgreens.blog.de/2011/10/25/vegan-mofo-day-25-crepes-with-spinach-and-tofu-turkish-nougat-12067934/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </content></entry></feed>
